Das eigene Angebot anbieten, aktiv bewerben und verkaufen: Das ist für viele Dienstleister, Coaches und Berater ein schwieriger Part ihrer geschäftlichen Tätigkeit, vielleicht sogar der schwierigste. Die Begründungen und Ausreden dazu sind oft ähnlich: „Verkaufen liegt mir nicht, ich bin kein Klinkenputzer, ich will mich nicht verbiegen, mich anpreisen oder gar andere über den Tisch ziehen.“
Vorurteile
Wie steht’s mit Ihrem „inneren Verkäufer“ und Ihrer Haltung zum Thema Verkauf? Wenn ich diese Frage in meinen Coachings und Seminaren stelle, wird meist folgendes Bild geschildert: Der hartnäckige Staubsaugervertreter, der an der Tür klingelt und den potentiellen Kunden in Grund und Boden redet, bis er ihn endlich rumkriegt. Oder der gewiefte Versicherungsvertreter, der 90-jährigen noch eine Lebensversicherung unterjubelt. In den seltensten Fällen ist das Bild von Verkauf positiv besetzt. Und wir alle haben auch schon hinreichende Erfahrung gemacht und wissen genau, was wir uns bei Verkäufern eher nicht wünschen.
Testen Sie sich doch einmal selbst: Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie daran denken, Ihre Dienstleistung zu verkaufen? Welches Bauchgefühl haben Sie bei dem Gedanken, Ihre Arbeit anzubieten? Möglicherweise überwiegt das Gefühl, lieber beraten und „liefern“ zu wollen, aber den Verkaufs-Part lieber auszublenden – aber verkaufen gehört zu Ihrem Job nun mal dazu!
Praxistipp
Machen Sie sich Ihre Stärken bewusst – was zeichnet Sie im Umgang mit Ihren Kunden aus, wie sind Sie im Kundenkontakt? Freundlich und respektvoll, empathisch, aktiv zuhörend, warmherzig oder unterstützend? Prima – denn all diese Verhaltensweisen sind positive Faktoren für Ihr Verkaufstalent. Der wichtigste Faktor, um sympathisch rüberzukommen, ist jedoch Ihre Authentizität.
Ohne Ihre Verkaufsaktivität wird niemand von Ihren Angeboten und Dienstleistungen erfahren – also beziehen Sie Position, seien Sie mutig und legen Sie das negative Bild vom Staubsaugervertreter ad acta. Mit diesem Bewusstsein ist es viel leichter, eine positive Haltung zum Verkauf zu entwickeln.
Und noch ein wichtiger Punkt: Die Ablehnung, die Sie in der Akquise erfahren, ist nie persönlich gemeint. Versuchen Sie ganz bewusst zu trennen zwischen dem, was Sie tun und dem wer sie sind.
(Bild: © fotandy – fotolia.de)





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