9 Tipps, die du von James Bond lernen kannst

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9 Tipps, die du von James Bond lernen kannst
© pgottschalk – pixabay.com

Welche Tipps kannst du dir von James Bond als Führungskraft abschauen? Bald kommt ein neuer James Bond in die Kinos. Im „James Bond – Keine Zeit zu sterben“ kehrt Daniel Craig ein fünftes Mal als 007 zurück in die Kinos.

Ob bei der Erledigung eines Jobs, im Casino oder bei Frauen, Bond gewinnt immer. Was im Film alltäglich ist, gibt es so in der Realität natürlich nicht. Aber es gibt einige Tipps von James Bond, die du dir als Führungskraft abschauen kannst. Unendliche Damenbekanntschaften oder der geschüttelte Martini zu jeder Tageszeit gehören nicht dazu. Welche Eigenschaften hilfreich sind, erfährst du im Artikel.

Handlung des Filmes „James Bond – Keine Zeit zu sterben“

Während Bond eigentlich nicht mehr im aktiven Geheimagentendienst ist und sein Leben in Jamaika genießt, taucht sein alter Freund Felix Leiter von der CIA auf. Er bittet ihn darum einen entführten Wissenschaftler zu retten. Dabei erweist sich die Mission als weitaus tückischer als erwartet und führt den Agenten auf die Spur eines mysteriösen Bösewichts. Das Problem bei der Sache ist, dass dieser auch noch mit gefährlicher neuer Technologie bewaffnet ist.

Welche Tipps James Bond für dich parat hat, erfährst du im Folgenden.

9 Tipps von James Bond, die du als Führungskraft von ihm lernen kannst

Manchmal möchte man sich einfach nur berieseln lassen und nicht aktiv etwas lernen. Aber selbst im Kino kannst du dir von gewissen FilmheldInnen ganz nebenbei etwas abschauen. Wie auch vom berühmt berüchtigten Agenten 007.

1. Abstand zu deinen MitarbeiterInnen wahren

Lieber etwas misstrauisch als etwas tot.

James Bond

Bei James Bond zum Beispiel ist es der Zynismus und der geschüttelte Martini, der die Welt auf Distanz zu hält. Womit du das machst, bleibt dir überlassen und ist für jede Person individuell.

Warum ist es überhaupt so wichtig, Abstand zu MitarbeiterInnen zu wahren? Führung bedeutet eben nicht nur Stehempfänge, Ledersessel und nette Gespräche. Leider gehören dazu auch unangenehme Aufgaben wie Entlassungen und Meetings, in denen nicht nur positive Themen angesprochen werden.

Abstand zu deinen MitarbeiterInnen zu wahren ist hierbei einer der wichtigsten Punkte. Das heißt nicht, dass du immer kühl und einsilbig sein musst. Deine MitarbeiterInnen zu loben, Vorschläge anzunehmen oder ein nettes Gespräch zu führen ist weiterhin wichtig und gut für das Betriebsklima. Aber bewahre dabei einen klaren Kopf und betrachte die Leistungen deiner ArbeitnehmerInnen objektiv.

2. Konsequenz

Bei Konsequenz muss es nicht die Sprengung einer Fabrikanlage sein – wie James Bond es gerne macht.

Sondern einmal gefasste Beschlüsse umzusetzen und sie nicht ständig wegen Kleinigkeiten über den Haufen zu werfen. Das nagt an der Glaubwürdigkeit und schadet deiner Karriere. Setze Umstrukturierungen, neue Systeme oder Arbeitstechniken konsequent durch und lasse dich nicht von Kommentaren oder kleinen Rückschlägen verunsichern.

3. Höflich bleiben

Wie reagierte Bond, als Auric Goldfinger ihn per Laser umbringen wollte? Richtig, er blieb höflich aber machte dennoch seinen Standpunkt klar. Die Wahrscheinlichkeit, dass du in der realen Welt in solch eine Situation gerätst ist verschwindend gering, jedoch ist es unabdingbar auch bei unangenehmen Verhandlungen oder Meetings höflich zu bleiben.

Das A und O in der Geschäftswelt: Immer höflich bleiben. Ganz nach dem Motto:

Manners maketh Man.

Wer einen unverbindlichen Ton wart, macht sich unsympathisch und wird gemieden. So verjagst du mögliche KundInnen sowie GeschäftspartnerInnen und ArbeitnehmerInnen. Deshalb gilt es immer, die Verfassung zu wahren und verbindlich zu bleiben.

4. Handeln

James Bond ist keiner, der lange nachdenkt bevor er handelt. Das geht im Film natürlich leichter als in der Realität, aber manchmal ist es auch gut, nicht jede Kleinigkeit zu überdenken. Deshalb zählt Handeln auch zu den Tipps, die du dir von unserem geliebten 007 abschauen kannst.

5. Klare Vision

Dieser Erfolgsbaustein ist weniger James Bond zuzuordnen als vielmehr dem Unternehmen, für das er arbeitet. Der MI6, geführt von „M“, hat im Gegensatz zu vielen anderen Betrieben eine klare Vision und somit eine Struktur. In diesem Fall ist es das Böse zu bekämpfen. Bond erhält dabei Aufträge, die schon von Anfang an klar festgelegt sind. Wie er diese Aufgabe umsetzt, bleibt vollkommen ihm überlassen. Damit ist der MI6 vielen Unternehmen ein großes Stück voraus.

Gebe deinen ArbeitnehmerInnen klare Aufträge aber lasse ihnen genug Freiraum bei der Bearbeitung. So hast du mehr Zeit für relevante Aufgaben und deine MitarbeiterInnen erhalten mehr Verantwortung, was wiederum zu einer höheren ArbeitnehmerInnenzufriedenheit führt. Setze also klare Ziele und halte dich nicht unnötig mit kleinen Arbeitsschritten auf.

EXTRA: In wenigen Schritten zum Erfolg: Mit diesen 8 Tipps erreichst du jedes Ziel

6. Neue Technologien

Alle die mindestens einen James Bond Film gesehen haben, kennen „Q“. Q ist ein Forscher beim MI6, der Bond stets mit neu entwickelten Gadgets ausstattet. Der Geheimagent ist immer offen für neues, auch wenn die Funktionsweise dieser technischen Entwicklungen nicht immer sofort klar ist. Meist rettet dieses Equipment dann auch sein Leben.

Auch wenn du als GeschäftsführerIn wahrscheinlich keine Gadgets vorgeschlagen bekommst, die dein Leben retten, sei doch stets offen für neue Technologien. Oft ergeben sich daraus unbekannte Möglichkeiten.

7. Suche dir verlässliche Geschäftspartner

Auch ein James Bond schafft nicht alles allein. Er hat vielleicht keine PartnerInnen im Kampf, aber dafür M und Q. Von M erhält er seine Aufträge und von Q die neuesten technologischen Gadgets. Ohne sie würde selbst Bond keine Bösewichte erfolgreich bekämpfen.

Als GeschäftsführerIn ist es nicht einfach, einen Teil der Arbeit abzugeben und anderen Personen die Verantwortung zu übergeben. Ab einem gewissen Punkt ist es jedoch nicht mehr möglich, sich um alles alleine zu kümmern.

8. Tue, was nötig ist

James Bond zum Beispiel verfolgt das Ziel, den Bösewicht loszuwerden und dabei kann ihn nichts davon abhalten.

Als gute Führungskraft kannst du auch nicht immer machen, was du möchtest. Manchmal musst du auch Dinge tun, die getan werden müssen. Zum Beispiel nette MitarbeiterInnen zu entlassen, da sie keine gute Leistung bringen. Auch wenn das nicht immer schön ist, ist es doch wichtig und der einzige Weg zum Erfolg.

9. Verliere nicht deinen Humor

Ganz nach dem Motto „viel hilft viel“ lebt der Geheimagent bei seinen humorvollen Sprüchen. Nachdem der Forscher Q ihm den neuen Füllfederhalter mit den Worten „Ein ganz normaler Füllfederhalter. Man dreht hier oben und schon hat man eine exquisite Mischung aus Nitrit und Salzsäure, die zerfrisst alle Metalle.“ zeigt. Antwortet Bond mit diesem Satz.

Damit kann man die giftigsten Briefe schreiben

James Bond

Humor erleichtert das Leben, auch im Betrieb. Wenn KollegInnen einen Scherz machen, fühle dich nicht sofort angegriffen, sondern sehe die Situation locker und lache mit. So bleibt die Stimmung gelassen und das Arbeitsklima ist für alle angenehmer.

Filmhistorie

James Bond ist ein von Ian Fleming erfundener Geheimagent aus Großbritannien, der für den MI6 arbeitet. Seinen ersten Auftritt hatte er 1953 in dem Roman „Casino Royale“. 1954 erschien daraufhin der erste Fernsehfilm mit dem Agenten, gespielt von Berry Nelson. Im ersten Kinofilm, 1962 wurde Bond von Sean Connery verkörpert. Dieser wurde von George Lazenby ersetzt. Daraufhin repräsentierte Roger Moore, James Bond über ganze sieben Filme. Für zwei Kinofilme übernahm Timothy Dalton die Rolle des 007, wurde aber 1995 von Pierce Brosnan abgelöst. Seit 2006 gibt es den James Bond so wie wir ihn vermutlich alle kennen. Als Daniel Craig, der nun schon zum fünften Mal in die Rolle des Geheimagenten schlüpft.

Fazit

James Bond macht also vieles richtig und es schadet sicherlich nicht, das ein oder andere zu übernehmen. Jedoch ist klar, dass niemand perfekt ist, auch ein 007 nicht. Ihm mangelt es zum Beispiel an Teamfähigkeit und Vertrauen in andere Menschen. Jede Person hat andere Stärken und Schwächen. Du kannst nur an deinen Schwächen arbeiten und deine Stärken zu schätzen wissen.

Kristina Dietrich
Kristina Dietrich macht eine Ausbildung zur Medienkauffrau Digital&Print bei MüllerVerlag und war Mitte 2021 bei unternehmer.de eingesetzt.

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