Home Office: 5 Tipps für Videokonferenzen

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Homeoffice: 5 Tipps für Videokonferenzen

Immer mehr Menschen arbeiten heutzutage, wenn auch nur zeitweise, aus dem Home Office. Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom geben bereits vier von zehn Arbeitgebern ihren Mitarbeitern die Freiheit, auch abseits der klassischen Büroräume zu arbeiten. Damit Team-Arbeit auch unter solchen Bedingungen gelingen kann, setzen viele Unternehmen auf Videokonferenzen.

Wenn es um Videogespräche geht, zählt der erste Eindruck. Diese fünf einfachen Tipps helfen dir dabei, eine professionelle Videopräsenz zu entwickeln, um auch aus dem Home Office beruflich zu punkten.

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1. Richtige Beleuchtung

Bei Videoanrufen spielt die richtige Beleuchtung eine genauso wichtige Rolle wie im Fernsehen oder bei Fotoshootings. Zum Beispiel erzeugt Deckenbeleuchtung Schatten unter den Augen. Du solltest also möglichst vermeiden, dich genau unter eine Deckenlampe zu setzen.

Mit natürlichem oder besser weichem Licht, zum Beispiel von Flächenleuchten, kannst du eine bessere Beleuchtung und Wirkung erzielen. Du kannst auch versuchen, mit mehreren Lichtquellen das Setting optimal auszuleuchten. Probiere einfach mal verschiedene Beleuchtungsszenarien aus, um herauszufinden, wie du am professionellsten wirkst.

2. Den Hintergrund nicht vergessen

Der Sichtbereich einer Kameras ist oft viel weiter als man denkt. Du solltest daher nicht vergessen, dass die Chefin oder die Kunden beim Videocall immer sehen, was hinter dir ist. Die Bügelwäsche oder das unaufgeräumte Sofa sind ein klares No-Go.

Darüber hinaus solltest du sicherstellen, dass der Hintergrund übersichtlich ist und nicht vom Gespräch ablenkt. Weniger ist mehr. Entferne unnötige Gegenstände, die den Videoanruf beeinträchtigen könnten von deinem Schreibtisch oder der Wand. Es könnte sich lohnen, die Wand hinter deinem Arbeitsplatz neu zu gestalten, damit nicht alle sofort sehen, dass du im Home Office arbeitest.

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3. Augenkontakt halten

Schau unbedingt direkt in die Kamera oder in das Gesicht der Person, mit der du kommunizierst. Auch wenn es schwer fällt vermeide es, dich selbst in dem kleinen Rahmen des Videoanrufbildschirms anzublicken.

Wer mit zwei Bildschirmen arbeitet sollte darauf achten, in die Kamera zu schauen. Damit du dich daran erinnerst, kannst du ein Post-It oder einen Aufkleber über der Kamera anbringen. Das hilft, den Blickkontakt aufrecht zu halten.

4. Gute Tonqualität

Eine schlechte Tonqualität beeinträchtigt den Videoanruf erheblich und führt leicht zu Fehlkommunikation. Dem kannst du entgegenwirken, indem du artikuliert sprichst. Achte darauf, dass du deutlich und langsam redest.

Hintergrundgeräusche wie Hundegebell oder Kinderspielzeug lassen sich einfach vermeiden, in dem man die Tür oder das Fenster schließt. Auch solltest du den Fernseher oder das Radio ausschalten und nicht nur leiser stellen.

Wenn du dich übers Wi-Fi einloggst stelle sicher, dass die Verbindung auch stabil ist und der Videokonferenzdienst mit voller Leistung und guter Tonqualität arbeiten kann.

5. Angemessene Kleidung

Auch wenn nur dein Gesicht und dein Oberkörper bei Videocalls zu sehen sind, solltest du dich von Kopf bis Fuß professionell kleiden. Wie auch im Fernsehen, vermeide dabei Muster, Streifen und Karos, weil sie ein Flimmern erzeugen können. Einfarbig ist besser – gerne können es auch kräftige Farben sein.

Insgesamt gilt, dass die Kleidung nicht von dem Gespräch ablenken sollte. Hut und Sonnenbrillen sind also unangebracht. Verzichte auch auf Schmuck, der bei jeder Bewegung störende Geräusche macht.

Einen kurzen Blick vor der Videokonferenz in den Spiegel zu werfen, kann nicht schaden. Denn Nichts ist peinlicher, als wenn du während des Videocalls bemerkst, dass der Lippenstift verwischt ist oder ein Latte-Machiatto-Bärtchen die Oberlippe säumt.

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