Macht dein Job dich krank? 5 Anzeichen [+Checkliste]

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Macht dein Job dich krank? 5 Anzeichen [+Checkliste]

Macht dein Job dich krank? 5 Anzeichen [+Checkliste]Die Wechselbereitschaft der deutschen Arbeitnehmer ist laut Studien massiv gestiegen: 50 % der Mitarbeiter wären einem Jobwechsel nicht abgeneigt. Die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber ist eindeutig gesunken, Arbeitgeber müssen sich anstrengen, um Mitarbeiter zu halten. Während die meisten einfach aufgrund von besseren Konditionen oder spannenderen Aufgaben eine neue Herausforderung suchen, gibt es für manche keine andere Option: Ihr Job macht sie krank. Wenn du diese 5 Anzeichen bei dir beobachtest, solltest du dich dringend fragen, ob du einen Kurswechsel in deinem Arbeitsleben vornehmen solltest.

1. Feierabend? Zeit, um zu grübeln

Du kannst in deiner Freizeit gar nicht mehr abschalten, denkst schon daran, dass du morgen wieder ins Büro musst? Sonntagabend ist am schlimmsten, weil die ganze nächste Woche noch vor dir liegt? Hier läuft eindeutig etwas schief. Du solltest dich fragen, wieso du auch privat nicht von Gedanken an den Job loslassen kannst und was die Ursache dafür ist. Was belastet dich?

Deine Freizeit sollte dir gehören und nicht Grübeleien über Arbeitsaufgaben.

2. Reine Pflichterfüllung

Du bringst dich auf der Arbeit schon lange nicht mehr ein. Du machst Dienst nach Vorschrift und hast gar keine Lust, kreativ zu werden. Hast du das Gefühl, dass deine Ideen nicht gehört werden oder fühlst du dich nicht wertgeschätzt, wenn du neue Gedanken und Konzepte vorstellst? Ohne Spaß und Freude an deiner Arbeit fehlt es dir an Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft. Über kurz oder lang wird dich diese dauerhafte Unzufriedenheit krank machen.

3. Welches Team?

Gute Kollegen und der Zusammenhalt im Team gehören zu den stärksten Motivationsfaktoren. Wenn die Zusammenarbeit nicht funktioniert, du diesen einen Hass-Kollegen hast oder dein Chef dir das Leben zur Hölle macht, dann spürst du von Teamarbeit herzlich wenig.

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Studien haben längst bewiesen, wie wichtig ein gutes Arbeitsklima für unsere Leistungen ist. Wenn die Kommunikation mit den Kollegen nicht funktioniert und ein ständiges Gegeneinander und Misstrauen vorherrschen, leiden die Arbeitsergebnisse aller darunter.

EXTRA: Stress am Arbeitsplatz: Chef der häufigste Auslöser

4. Wofür mache ich das hier überhaupt?

Du sieht in deiner Arbeit einfach keinen Sinn? Klar, nicht jeder hat einen Job, mit dem er die Welt rettet, doch der Sinn kann ja auch einfach darin liegen, dass du deine Aufgabe gut meisterst und sie dich dadurch erfüllt. Wenn jedoch auf deine To-dos nie Resultate folgen, keine messbaren Ergebnisse, die dir ein Hochgefühl bereiten, dann dämpft das deine Motivation. Du solltest nach Möglichkeiten suchen, dir neue Ziele zu setzen.

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5. Der Körper macht nicht mehr mit

Das eindeutigste Anzeichen ist, dass sich deine Psyche letztendlich tatsächlich auf deinen Körper auswirkt. Du hast immer wieder mit Magenproblemen zu kämpfen? Schlafstörungen sind alltäglich geworden? Höchste Zeit, nach den Ursachen zu suchen. Bist du mit deinem Privatleben zufrieden, ist mit Freunden und Familie und deinem Selbstwertgefühl alles in Ordnung, liegen die Ursachen sehr wahrscheinlich im Bereich deines Jobs.

Vorsicht: Oft führt solch eine dauerhafte psychische Belastung zu Lethargie und es fehlt der Elan, etwas an seiner Situation zu ändern. Es ist fatal, sich aufzugeben und die Situation zu ertragen. Du kannst jederzeit etwas ändern!

EXTRA: Mitarbeiterbelastung: Dafür ist der Chef zuständig

Zeit für einen Jobwechsel?

Um eins klarzustellen: Überlege dir gründlich, ob es sich bei deiner Unzufriedenheit um eine Phase handelt, ob eine Besserung dieses Zustands in Sicht ist, oder ob die Situation schon über deine Schmerzgrenze hinausgeht. Es kann nicht ständig bergauf gehen und schwierige Phasen gehören im Arbeitsleben nun einmal dazu. Sei ehrlich zu dir: Bist du so negativ eingestellt, dass ohnehin nichts mehr gut laufen kann? Wie trägt vielleicht dein eigenes Verhalten zur schlechten Stimmung im Büro bei?

Fakt ist allerdings, dass dich die Arbeit auf keinen Fall krank machen sollte. Denn deine Gesundheit ist das Wichtigste, um zufrieden mit Privat- und Jobleben zu sein. Dann musst du erkennen, wenn Veränderungen ins Negative nicht mehr tragbar sind.

Checkliste: Es ist Zeit, den Job zu wechseln, wenn …

  • … dein Job dir den Schlaf raubt
  • … dein Job dich auch nach Feierabend nicht loslässt
  • … nicht mit deinem Privatleben vereinbar ist
  • … du dich dauerhaft nicht wertgeschätzt fühlst
  • … dich die Arbeit physisch krank macht
  • … du gemobbt wirst oder Streit unter Kollegen auf der Tagesordnung steht
  • … du permanent ungesundem Stress ausgesetzt bist
  • … du auf der Arbeit nur noch langweilst und unterfordert bist
  • … die Arbeitsbedingungen katastrophal sind und du an deine Belastungsgrenzen stößt
  • … du keine Perspektive und Entwicklungsmöglichkeiten siehst

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