LinkedIn: 10 wertvolle Tipps für dein Profil

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LinkedIn: Mit diesen 10 Tipps stellst du dein Profil attraktiv dar
© bruce mars - unsplash.com

Genauso wie es sinnvoll ist, deinen Lebenslauf auf den neuesten Stand zu bringen, ist es auch wichtig andere Tools für dein Karrieremarketing, einschließlich deines LinkedIn-Profils, regelmäßig zu aktualisieren. Wenn du auf der Suche nach einem Job bist, ist die Zielgruppe für dein LinkedIn-Profil der Personalvermittler. Sinn deines LinkedIn-Profils ist es, dass Personalvermittler dein Profil finden. Es muss also herausstechen. Hier erfährst du 10 Tipps, wie dir das gelingt.

1. Aussagekräftige Überschrift

Wenn du deine Überschrift nicht eigenständig bearbeitest, wird sie von LinkedIn automatisch auf deinen aktuellen Titel und dein Unternehmen eingestellt. Doch Titel und Unternehmen sagen vielleicht weniger über dich aus. Vor allem wenn dein Titel ein allgemeiner Titel, wie „Manager“ oder „Direktor“ ist, gibt er dem Leser relativ wenig Auskunft darüber, was du eigentlich tust. Du solltest deine Branchen- und Funktionsexpertise in deine Überschrift aufnehmen, um eine aussagekräftige Beschreibung in einer kurzen Lesezeit zu erhalten.

2. Hinzufügen einer Zusammenfassung

Bei der Erstellung deines LinkedIn-Profils solltest du auf keinen Fall den Abschnitt der Zusammenfassung überspringen und zur Erfahrung wechseln. Die Zusammenfassung ganz am Anfang hilft dir, deinen Karriereweg für den Schnellleser zu umrahmen. Dadurch können Personalvermittler deine Fähigkeiten und Kenntnisse überfliegen und dich einfacher finden.

3. Optimierung deiner Zusammenfassung

Das Einfügen einer Zusammenfassung mit den Highlights deiner beruflichen Laufbahn ist ein guter Anfang. Du kannst sie allerdings optimieren, indem du sie zu einer eigenständigen Beschreibung machst.

Wenn ein Personalvermittler nichts anderes als deine LinkedIn-Zusammenfassung sieht, würde er dich dann kontaktieren ?

Für deine Zusammenfassung könntest du beispielsweise Storytelling anwenden. Ein lässiger Ton, der auch beinhaltet, wie du zu deiner Karriere-Expertise gekommen bist, kann sehr effektiv sein. Dabei solltest du nicht nur deine aktuelle Rolle, sondern auch deine Karrierelaufbahn berücksichtigen – vor allem, wenn du interessante Positionen und Leistungen zu bieten hast. Füge deiner Zusammenfassung Schlüsselkompetenzen hinzu, um deinen beruflichen Werdegang abzurunden.

4. Anpassung der Karrierechronologie an den Lebenslauf

Wenn du eine Position in deinem Lebenslauf auflistest, solltest du diese auch in deinem LinkedIn-Profil aufnehmen. Es ist wichtig, eine vollständige Karriere-Chronologie in deinem LinkedIn-Profil zu haben, da es somit deinem Lebenslauf entspricht und einheitlicher wirkt. Wenn du mehr Unternehmen in deinem Profil aufnimmst, verbesserst du deine Chancen bei der Suche von Personalvermittlern und Personen, die versuchen, sich mit dir zu vernetzen.

5. Beschreibung deiner Arbeit

Auf deinem LinkedIn-Profil muss die Beschreibung nicht so ausführlich wie in deinem Lebenslauf sein. Dennoch sollte die Beschreibung deiner Arbeit aussagekräftig sein. Vor allem die Beschreibung deiner aktuellen Rolle ist wichtig, damit der Leser weiß, was du tust und was du bereits erreicht hast.

6. Nutzen zusätzlicher Abschnitte

Veröffentlichungen, Aktivitäten und Fähigkeiten sind spezifische Kategorien, die du deinem LinkedIn-Profil hinzufügen kannst. Du solltest die Möglichkeit der Eingabe für zusätzliche Informationen verwenden, um deinen beruflichen Background darzustellen. Personalvermittler werden nach bestimmten Keywords suchen. Daher ist es wichtig, ausreichend Informationen zur Verfügung zu stellen.

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7. Personalisierung der URL

Du kannst die LinkedIn-URL, die an dein Profil angehängt ist, anpassen. So kannst du sie zu deinem Namen und nicht zu einem zufälligen Satz von Buchstaben und Zahlen machen. Dies ist eine kleine, aber wichtige Änderung, die viele Vorteile bietet:

  1. Dein Profil sieht sauberer aus, wenn es geteilt wird.
  2. Wenn du deine benutzerdefinierte URL in deine E-Mail-Signatur aufnimmst, ist es offensichtlich, was du teilst. Das kann deine Marke weiter stärken.

8. Angabe der Kontaktdaten

Es ist wichtig, dass dich Jobvermittler leicht erreichen können. Daher solltest du auch deine E-Mail-Adresse dem Profil hinzufügen. Wenn du deine Haupt-E-Mail-Adresse aus Datenschutzgründen nicht angeben möchtest, kannst du ein separates Konto einrichten, das für die öffentliche Nutzung vorgesehen ist. Dabei solltest du sicherstellen, dass das Konto regelmäßig überprüft wird. Du kannst die E-Mails aber auch an deine Haupt-E-Mail-Adresse weiterleiten.

9. Aktualisierung der Einstellungen

Apropos regelmäßige Überprüfung: Du solltest sicherstellen, dass deine LinkedIn-Einstellungen regelmäßig aktualisiert werden. Denn wenn Personen versuchen, dich unter einer veralteten Adresse zu kontaktieren, werden sie dich nicht erreichen. Es kann auch sein, dass deine Benachrichtigungen so eingestellt sind, dass du keine Einladungen oder Nachrichten von deinen Kontakten erhältst. Die Aktualisierung deiner Einstellungen ist also wichtig, um in Kontakt zu bleiben.

10. Aktivität

Außerdem solltest du auf deinem Profil aktiv sein und idealerweise Artikel veröffentlichen, die für dein Fachgebiet relevant sind. Wenn Personalvermittler auf einem Profil mit wenigen Verbindungen und keiner Aktivität landen, gehen sie höchstwahrscheinlich davon aus, dass das Profil auf Eis gelegt ist und die Person über das Profil nicht erreicht werden kann. Dadurch entgehen dir wertvolle Kontakte.

Dieser Artikel wurde von Caroline Ceniza-Levine auf Englisch verfasst und am 11. Dezember 2017 auf forbes.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren Lesern zu relevanten Themen austauschen können.

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