Besserer Schlaf: Wie Sleeptracker zu mehr Leistung verhelfen

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Besserer Schlaf: Wie Sleeptracker zu mehr Leistung verhelfen
© Syda Productions – stock.adobe.com

Zahlen, Daten, Fakten. UnternehmerInnen haben die Kennwerte ihres Unternehmens im Blick, und vergessen dabei ihre eigene Gesundheit. Besonders wichtig: Ein gesunder Schlaf. Sleeptracker können helfen, ihn zu verbessern.

Die Welt von Unternehmerinnen und Unternehmern ist eine Welt voller Zahlen: Ausgaben, Einnahmen, Umsatz, Gewinn. Sie habe die Zahlen stets im Blick, schließlich soll die Firma gesund sein.

Was gern vergessen wird: Die Gesundheit der Menschen, die für das Business verantwortlich sind. Optimiert werden die Zahlen der Firma, aber nicht die, die den Zustand des eigenen Körpers beschreiben. Dabei ist das nötig. Und möglich. Auch mit Hilfe von Sleeptrackern.

Um sämtliche relevanten Daten des eigenen Körpers zu kennen, müsste man täglich Urin und Blut testen lassen sowie den Blutdruck am besten gleich mehrmals messen. Das ist natürlich weder praktikabel noch sinnvoll. Was aber leicht zu messen und zu verfolgen ist, sind unsere Bewegungen und die Qualität unseres Schlafs.

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Schlaf ist die Basis für deine Gesundheit

Schlaf ist die Basis für die mentale und physische Gesundheit. Ich weiß, wovon ich spreche. Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich nicht mehr wusste, was erholsamer Schlaf ist – geschweige denn, wie er sich anfühlt –, dennoch vierzehn Stunden am Stück funktionieren wollte und kurz vor dem Zusammenbruch stand.

Meine Erfahrung: Ist der Schlaf schlecht, wird die Performance schlecht. Und das wirkt sich auf das gesamte Umfeld aus. Ein weiteres Problem: Wer schlecht schläft, muss länger schlafen, um sich zu erholen. Das wiederum kostet Zeit.

Sleeptracker sind in meinen Augen ein gutes Instrument, um ein bewusstes Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln. Ein Gefühl für Zusammenhänge: Fühle ich mich müde, weil mein Schlaf schlecht war, oder lag es an der großen Portion Currywurst mit Pommes? Es mag zunächst merkwürdig klingen, aber für mich sind Sleeptracker ein Tool für mehr Effizienz und unternehmerischen Erfolg.

Mittlerweile gibt es kleine und feine Sleeptracker wie den Ouraring, Whoop oder Fitbit und daneben die eigenen Systeme der Smartphonehersteller. All diese Systeme haben ihr Stärken und Schwächen. Aber sie bringen valide Ergebnisse (hundertprozentig genau wie ein Schlaflabor sind sie natürlich nicht, müssen sie auch nicht sein).

Neben den Schlafphasen werden je nach Gerät beispielsweise die Zahl der Atemzüge, Körpertemperatur, Ruhepuls und Herzfrequenzvariabilität gemessen. Insbesondere Ruhepuls und Herzfrequenz sind sehr gute Indikatoren für den Grad der Erholung am Ende der Nacht.

Kennst du deine Daten, kannst du optimieren

Keine guten Werte? Die Schlafqualität ist schlecht? Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die Schlafqualität zu verbessern:

  • Einen Blaulichtfilter am Handy nutzen
  • Vier Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr essen
  • Abends Yoga oder Dehnübungen machen
  • Ein Buch lesen, anstatt Filme oder Serien zu schauen
  • Früher oder später ins Bett gehen

Und wenn nichts davon hilft, wenn der Ruhepuls hoch bleibt und das ausgelaugte Gefühl beim Aufwachen anhält? Dann kämpft der Körper vielleicht gerade gegen einen Infekt an.

Oder das abendliche Sportprogramm war zu groß und der Körper konnte nicht ausreichend regenerieren.  Durch Sleeptracker wächst nach und nach das Verständnis dafür, was wie auf den eigenen Körper wirkt.

Sie helfen dabei zu erkennen, wann man den Körper mehr fordern darf – und wann ein Gang zurückgeschaltet werden sollte.

Guter und erholsamer Schlaf bringt Unternehmerinnen und Unternehmer in die Lage, in Zukunft bessere Entscheidungen zu treffen.

  • Für die körperliche Gesundheit
  • Für das mentale Befinden
  • Für das Business
Björn Kurtenbach
Björn Kurtenbach suchte als Koch in der gehobenen Gastronomie eine legale und gesunde Möglichkeit, sein Wohlbefinden und seine Leistungsfähigkeit zu steigern und entdeckte Biohacking. Seit sieben Jahren beschäftigt er sich unermüdlich mit dieser legalen Form des zellularen Dopings.

1 Kommentar

  1. Hallo, finde euren Artikel richtig spannend. Ich selbst hatte vor Jahren Schlafprobleme und habe das sogar in einem Schlaflabor untersuchen lassen. Von Sleeptracker war damala aber noch keine Rede. Trotzdem interessant, was es heutzutage alles so gibt. Gruß Markus

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