Liquiditätsengpass: Factoring als alternative Finanzierung nutzen

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Liquiditätsengpass: Factoring als alternative Finanzierung nutzenOffene Forderungen bringen vor allem kleine Firmen schnell in Schwierigkeiten. Bei Liquiditätsengpässen kann der Verkauf von Geldforderungen an einen Faktor helfen – das so genannte „Factoring“.

Wie das Portal mein-geschaeftserfolg.de vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft berichtet, eigne sich Factoring insbesondere für Unternehmen, die schnell Geld für eine Finanzierung benötigen. Denn Unternehmen erhielten beim Verkauf einer Forderung zwar nicht den vollen Forderungsbetrag. Jedoch stehe ihnen das Geld sofort zur Verfügung.

Die Vorteile beim Factoring laut mein-geschaeftserfolg.de:

  • Liquidität: Sie machen hohe Forderungen direkt zu Geld.
  • Geringes Ausfallrisiko: Um sein Risiko gering zu halten, prüft der Faktor alle Schuldner eingehend auf ihre Kreditwürdigkeit.
  • Vorsprung vor der Konkurrenz: Fragen Sie bei Ihrem Faktor nach, ob Sie Ihren Kunden größere Zahlungsziele einräumen können. Auf diese Weise sichern Sie sich Wettbewerbsvorteile gegenüber Ihrer Konkurrenz.
  • Mehr Zeit: Sie haben weniger Aufwand für die Buchhaltung und können sich auf Ihre eigentliche unternehmerische Tätigkeit konzentrieren.
  • Steuervorteile: Sie können die Gebühren für das Factoring als Vorschusszinsen absetzen.
  • Wegfall der Kreditversicherung: Im Factoring enthalten ist die Versicherung Ihrer Forderungen. Der Faktor überprüft regelmäßig die Bonität der Kunden.
  • Kein Mindestumsatz: Factoring können auch Kleinbetriebe und Existenzgründer nutzen.
  • Flexibilität: Das Geld aus dem Factoring können Sie sofort für die Finanzierung anderer Projekte einsetzen.

 

Und was halten Sie davon?

Welche Erfahrungen haben Sie mit Factoring gemacht?

(Bild: © BANNER – fotolia.com)

2 Kommentare

  1. Einsparungen durch Auslagerung der Debitorenbuchhaltung (make or buy) ergeben sich unter Umständen – allerdings behalten insbesondere Firmen an Größenordnung 5 Mio. Umsatz die Debitorenbuchhaltung im Hause, praktizieren also Inhouse-Factoring auch bulk-factoringe genannt.

    Die Kreditversicherung kann auch beibehalten werden, dann wird das Factoring im Zwei-Vertrags-Modell (Kombni-Factoring) praktziert.

  2. Die Gebühren für das Factoring werden nicht als Vorschusszinsen abgesetzt sondern sind zum Teil Delkereder- und Dienstleistungsgebühren. Die Zinskosten für die Bevorschussung der Forderungen sind dann anzugsfähige Zinskosten.

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