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Das Berliner Frauenfußballteam des 1. FC Union beweist mit einer Serie von 20 ungeschlagenen Spielen und einem Torverhältnis von 134:5, dass Erfolg nicht zufällig ist, sondern ein Ergebnis disziplinierter Arbeit auf und neben dem Platz. Hinter diesem Erfolg stehen nicht nur eine talentierte Mannschaft und ein engagiertes Trainerteam, sondern auch strategische Partner, die den harten Weg in die 2. Bundesliga ebnen.

Die Anerkennung der Bedeutung des Frauenfußballs ist nicht mehr nur innerhalb der Vereinsgrenzen zu spüren. Eine vom Deutschen Fußball-Bund in Auftrag gegebene Studie hebt die wirtschaftlichen Entwicklungen und das künftige Potenzial der Frauen-Bundesliga hervor. Mit Prognosen von bis zu 130 Millionen Euro wirtschaftlichem Wert und einem durchschnittlichen Zuschaueraufkommen von 7.500 pro Spiel bis zum Jahr 2031/2032 schafft der DFB eine optimistische Vision für die Zukunft des Frauenfußballs in Deutschland.

Die Elaris AG, Spezialist für erschwingliche Elektrofahrzeuge, hat als Mobilitätspartner des Vereins maßgeblich zu den optimalen Bedingungen beigetragen, die für den Club nun fast greifbar in den Aufstieg münden könnten. Das Unternehmen aus Bad Dürkheim engagiert sich bereits seit 2023 für die Köpenickerinnen und bringt damit eine entscheidende Dynamik in das Projekt des Frauenprofifußballs.

Elaris CEO Lars Stevenson sieht in der Partnerschaft mehr als nur eine Sponsoring-Möglichkeit; für ihn spiegelt diese die geteilten Werte von Entschlossenheit, Innovationsgeist und der Fähigkeit wider, mit verhältnismäßig bescheidenen Mitteln Großes zu erreichen. Stevenson:

„Der 1. FC Union Berlin liegt uns sehr am Herzen, weil der Verein ein Paradebeispiel für Innovation und Durchsetzungskraft darstellt. Die Eisernen haben gezeigt, wie man durch harte und bodenständige Arbeit mit vergleichbar geringen finanziellen Mitteln langfristig und nachhaltig Erfolg schaffen kann. Und damit sind sie ein Vorbild für uns.“

CEO Lars Stevenson
CEO Lars Stevenson. – Foto: © Elaris AG

Unter der fachkundigen Führung von Trainerin Ailien Poese haben die Union-Frauen nicht nur auf dem Platz, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung neue Standards gesetzt. Die Professionalisierung schlägt sich hierbei nicht nur in den infrastrukturellen Investitionen und der Methodik des Trainings nieder, sondern ebenso in der psychologischen Betreuung der Spielerinnen.

Poese selbst betont die Bedeutung des Anpassungsprozesses, der den Weg vom Amateur- zum Profifußball begleitet:

„Wir haben den Profifußball so sehr etabliert, dass er gelebt wird. Es ist ein ganz großer Unterschied, wenn es einfach dein Job ist, Erfolg zu haben und wenn du dich in deinem Leben auf nichts anderes konzentrieren musst. Trotzdem hatten wir am Anfang der Saison auch Probleme mit der Umstellung. Man wird nicht einfach von heute auf morgen Profifußballerin, sondern gibt dafür viel auf, zum Beispiel den vorherigen Job und damit Sicherheit.“

Die positive Resonanz der Zuschauer gibt dem Club Rückenwind. Schon jetzt kommen zu einigen Spielen des Union-Frauenteams Tausende von Zuschauern – ein starkes Signal für die steigende Beliebtheit und das gesteigerte Interesse am Frauenfußball. Das Spiel gegen Henstedt-Ulzburg steht daher nicht nur sportlich im Fokus; es ist ein weiterer Beweis dafür, wie sehr sich das Bild des weiblichen Fußballs in der Gesellschaft gewandelt hat.

Mit der umfassenden Unterstützung und dem Vorbildcharakter, den Union Berlin in der Förderung des Frauenfußballs etabliert, könnte dieser Trend einen landesweiten Nachahmungseffekt auslösen. Die Signalwirkung des erfolgreichen Profiprojekts der Union-Frauen kann für Vereine im ganzen Land als ein leuchtendes Beispiel dienen, wie mit gezielten Maßnahmen und solidarischen Partnerschaften die nächste Generation von Fußballerinnen unterstützt und gefördert werden kann.

Die kommenden Jahre werden voraussichtlich zeigen, wie der Frauenfußball weiter wächst und welchen Platz er in der Sportkultur einnehmen wird. Für die Spielerinnen von Union Berlin steht jedoch schon jetzt fest, dass sie als Pionierinnen einer neuen Ära des Fußballs nicht nur ihre eigenen Karrieren gestalten, sondern das Fundament für eine ganze Bewegung legen, die die Prinzipien von Gleichheit, Anerkennung und professionellem Sport für alle voraussetzt.

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