Luca App: Hoffnung auf mehr Normalität in der Pandemie?

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© cottonbro – pexels.com

Die Corona-Warn-App ist nun schon länger auf dem Markt. Über 20 Millionen Personen haben die App auf ihrem Smartphone installiert (Stand Oktober 2020). Die Bluetooth Technik ermöglicht hierbei den Austausch zwischen Geräten über den Abstand und die Begegnungsdauer von Personen. Aber es hagelt Kritik: Der Datenschutz sei mangelhaft und die App kann man nur auf Smartphones – mit neueren Betriebssystemen – verwenden.

Doch jetzt gibt es eine Alternative: Die Luca App! Sie verspricht Anonymität und gleichzeitig einen Weg zurück in die Normalität.

Was ist die Luca App?

Entwickelt wurde Luca von dem Berliner Start-up neXenio – mitentwickelt von Smudo, dem Sänger der Fantastischen Vier. Sie soll konkrete Öffnungsstrategien für Restaurants, Kinos und generell Veranstaltungen ermöglichen. Auch die Infektionsnachverfolgung soll dadurch vereinfacht werden.

Nach der Anmeldung bekommt jeder Nutzer und jede Nutzerin einen anonymen QR Code, der sich ständig verändert. Bei einem Besuch von Freunden, Familie oder anderen Zusammentreffen scannt man diesen Code. Es dient also als Check In und man kann sich damit das Ausfüllen der Zettel – die man in 2020 verwendet hat – sparen. Somit ist die Dokumentationspflicht nicht mehr nötig. Dafür muss aber das beispielsweise besuchte Restaurant ebenfalls an der App teilnehmen.

Dieses Restaurant speichert dann die Länge des Aufenthalts dieses Codes, aber nicht die dazugehörigen Daten. Erst, wenn es zu einem Infektionsfall kommt, leitet die kostenlose App den Code an das Gesundheitsamt weiter. Hier erst hat man dann Zugriff auf die Daten der RestaurantbesucherInnen und entschlüsselt die QR Codes: Alle Beteiligten kann man so schnell informieren. Deshalb verspricht die App Lückenlose Nachverfolgung und schnelles Stoppen von Infektionsketten.

Ein Check Out ist übrigens nicht notwendig: Luca merkt sich durch Geo Fencing, wann die BesucherInnen den Ort verlassen. Gleichzeitig erstellt die App eine Besuchhistorie und ein Kontakttagebuch.

Wie melde ich mich an?

Die App ist ganz einfach aufgebaut: Die NutzerInnen geben anfangs ihre Daten wie Adresse und Handynummer an – diese muss man auch verifizieren. Denn das ist verpflichtend, um „Luca“ nutzen zu können.

Diese privaten Informationen behandelt Luca durch den höchsten Datenschutz- und die höchsten Datensicherheitsstandards, wie beispielsweise die zweifache Verschlüsselung der Kontaktdaten, vertraulich. Nur bei einem Infektionsfall werden sie an das Gesundheitsamt gesendet, welches dadurch entlastet wird.

Luca ist, anders als die Corona-Warn-App, geräteunabhängig (Android, iOS, Web App, analog) und spricht deshalb von Anfang an die breite Masse an. Selbst Personen ohne Smartphone können zu Luca werden.

EXTRA: Anti-Corona-App: Lebensretter oder totale Überwachung? [Studie]

Wer nutzt Luca?

Die App richtet sich sowohl an BesucherInnen und Gäste, als auch VeranstalterInnen und BetreiberInnen. Beide Seiten kann man dadurch entlasten, genauso wie das Gesundheitsamt.

Ebenso kümmert sich Luca um Personen, die kein Smartphone haben: Die App funktioniert nämlich auch über die normale Internetseite.

Hier findest du nochmal alle wichtigen Informationen in einem Video:

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Marion Plura
Marion Plura absolviert ein duales Studium bei MüllerVerlag und ist derzeit bei unternehmer.de eingesetzt.

4 Kommentare

  1. Workplace gossip is not new, but companies should identify methods to reduce them because it can never be stopped. In a way, it is good also because the employee gets a break and his mind gets fresh most of the time due to which his output increases.

  2. Oh mein GOTT…gehts noch ???
    Wer ist so dumm und installiert sich diese App ?
    Macht endlich ALLE Druck, dass diese sinnlosen Maßnahmen beendet werden und zwar sofort !
    Ich will nicht online kaufen, ich will nicht bei Lieferando Essen bestellen und sonstigen unnützen Kram. Ich will in Fachgeschäften ohne Maske normal einkaufen. Alles andere ist SINNLOS !

    • Ihre Wünsche wurden dem Corona-Virus vorgetragen.
      Dieser antwortete:
      Das Leben ist kein Ponyhof, ich bleibe solange ich will.
      Wenn Sie sich und andere gefährden wollen, steht es
      Ihnen frei den Verordnungen zuwiderzuhandeln und
      Ihre persönliche Freiheit über das Allgemeinwohl zu
      stellen. Wundern Sie sich bitte nicht, wenn die Ver-
      treter der Allgemeinheit (Regierung) Ihre moralische
      Pflichtverletzung mit einem Ordnungsgeld und/oder
      anderen Strafen ahndet. Desweiteren werden alle die
      Bürger, die sich ernsthaft Gedanken darüber gemacht
      haben von Ihnen Abstand nehmen. Wortwörtlich, so
      dass sie weder sich noch andere gefährden.

      Hochachtungsvoll

      Der gesunde Menschenverstand.
      #MitAbstandGesundBleiben

      • Hahaha….
        Noch ein Bürger, mit mind. genauso viel gesundem Menschenverstand und Hirn….

        Entzückte Grüße in Ihre Blase…und immer schön atmen

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