Telegram-Messenger: Neues Update ermöglicht ortsbezogene Chats

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Telegram-Messenger: Neues Update ermöglicht ortsbezogene Chats
Bild: Adobe Stock | © mellisandra

Der beliebte, alternative Messenger Telegram hat ein neues Update erhalten, das jede Menge Änderungen mit sich bringt. Durch dieses ist es unter anderem nun möglich, ähnlich wie bei WeChat, Umgebungs-Chats zu bilden – auch die Kontaktverwaltung wurde überarbeitet.

User können ab sofort mit der neuen Funktion „Leute in der Nähe“ nach anderen Telegram-Nutzern suchen. Das ist aber nur dann möglich, wenn sie die gleiche Ansicht geöffnet haben. Was zuerst einmal nach einer Einschränkung klingt, ist voll und ganz in deren Interesse: Privatsphäre wird bei Telegram groß geschrieben. Aufgrund der Datenskandale bekannter Netzwerke wissen viele User diese Eigenschaft zu schätzen.

Bessere Vernetzung

Durch die genannte Einschränkung wird also die Privatsphäre der User gewahrt und dennoch die einfache Vernetzung mit anderen ermöglicht. Das neue Feature eignet sich unter anderem für Partys oder sonstige Veranstaltungen. Auch lokale Gruppen soll es ab sofort geben, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren.

Telegram-Messenger: Neues Update ermöglicht ortsbezogene Chats
(Zum Vergrößern anklicken) Quelle: Telegram

Auch das Hinzufügen neuer Kontakte ist nun einfacher: Erhält man eine neue Nachricht, gibt es jetzt die Möglichkeit, den Kontakt direkt hinzuzufügen oder abzulehnen -die Telefonnummer muss dafür nicht bekannt sein. Außerdem können Gruppen-Administratoren nun ihre Befugnisse an andere Gruppenteilnehmer abgeben. Auch für iPhone-Nutzer gibt es eine neue praktische Funktion: Ein Telegram-Chat kann absofort auch per Siri-Shortcut gestartet werden.

Telegram-Messenger: Neues Update ermöglicht ortsbezogene Chats
(Zum Vergrößern anklicken) Quelle: Telegram

Bei Telegram handelt es sich um eine inzwischen verbreitete Alternative zu WhatsApp, die im vergangenen Jahr bereits 200 Millionen aktive Nutzer verzeichnen konnte. Im März gewann Telegram innerhalb von 24 Stunden drei Millionen Nutzer hinzu, als WhatsApp zeitweise mit Störungen zu kämpfen hatte.

Quelle: Teleschau

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2 Kommentare

  1. Die Anforderungen der DSGVO erfüllt Telegram aber auch nicht, oder? Dann hat auch dieser Dienst im Unternehmenseinsatz nichts zu suchen.

    • Telegram kann mit Zustimmung des Kunden und ADV auch auf die Anforderungen der DSGVO abgestimmt werden. Besonderes ein Vorteil im Vergleich zu WhatsApp sind geheime Chats mit erhöhter Sicherheit.

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