Suchmaschinenoptimierung: So gehen Sie richtig vor!

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Welche Tricks sollten bei der Suchmaschinen-Optimierung vermieden werden?

Wer über das Internet neue Kunden gewinnen möchte, setzt häufig darauf, dass er über die gängigen Suchmaschinen gefunden wird. Doch wer gefunden werden will, muss auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen weit vorne stehen, am besten auf der ersten Seite oder sogar dem ersten Platz.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden seit den Anfangstagen der Suchmaschinen viele Internetpräsenzen optimiert. In vielen Fällen sollen dabei die Algorithmen der Suchmaschinen überlistet werden, was in der Vergangenheit auch häufig für einen gewissen Zeitraum gut funktioniert hat. Doch die Suchmaschinenbetreiber, die ihren Kunden gute und relevante Ergebnisse präsentieren möchten, haben dazu gelernt. Viele Techniken, die einst der Manipulation von Suchergebnissen dienten, sind heutzutage im besten Fall wirkungslos. Im schlechtesten Fall aber führen sie zu einer Abwertung der Internetpräsenz oder gar deren Ausschluss aus dem Index der jeweiligen Suchmaschine.

Hier heißt es also Aufpassen, auch oder gerade dann, wenn Sie Fremdleistungen eines so genannten Suchmaschinenoptimierers in Anspruch nehmen. Denn neben vielen seriös arbeitenden Firmen gibt es immer noch einige schwarze Schafe. Sie sollten grundsätzlich wissen, welche Maßnahmen sinnvoll oder gefährlich sein können, um nicht teures Geld für nichts auszugeben.

Keyword-Spam

Der übermäßige Einsatz von möglichen Suchbegriffen – erst recht dann, wenn sie noch nicht einmal relevant sind – bringt heutzutage keine Vorteile mehr und wird häufig sogar bestraft. Die früher aussagekräftigen Metatags können in Verbindung mit dem passenden Seiteninhalt noch vereinzelt eine positive Wirkung zeigen. Allerdings sollten sie für jede einzelne Unterseite gesondert und mit wenigen passenden Keys erstellt werden.

Techniken, bei denen die Suchbegriffe für den Besucher möglichst unsichtbar im Seiteninhalt selbst untergebracht werden, sind ebenfalls veraltet und werden bei Entdeckung abgestraft. Hüten Sie sich also davor, keyword-gespickte Texte ganz unten am Seitenende unterzubringen, ebenso vor allzu kleinen Schriftarten, Texten in Hintergrundfarbe oder versteckten Seitenbereichen. Denn bei solchen versteckten Texten kann bei Entdeckung durch den Suchmaschinenbetreiber davon ausgegangen werden, dass sie nicht für menschliche Besucher gedacht sind.

Brückenseiten und Cloaking

Ein weiteres Don’t sind so genannte Brückenseiten. Dabei wird eine zu einem Suchbegriff relevante Seite erstellt, der menschliche Besucher jedoch von dort automatisch auf eine andere Seite umgeleitet, die ein anderes Thema oder zumindest keine reine Anhäufung von Keywords aufweist.

Bad Neighbourhood

Eingehende Links sind Ihre Visitenkarte. Mit ausgehenden Links sprechen Sie Ihren Besuchern Empfehlungen aus. Berücksichtigen Sie dies nicht nur im Hinblick auf die Suchmaschinen! Auf eingehende Links haben Sie nur bedingt Einfluss. Das wissen auch die Suchmaschinenbetreiber, und im schlechtesten Fall bringen Ihnen Links aus schlechter Nachbarschaft, beispielsweise aus Linkfarmen, keine Vorteile. Wenn Sie allerdings selbst bewusst auf solche Seiten verlinken, sieht das in den Augen einer Suchmaschine schon wieder anders aus.

Allzu unnatürlicher Linkaufbau und Kauf von Links

Seitdem bekannt ist, dass die Linkpopularität in das Suchmaschinenranking mit einfließt, versuchen Webseitenbetreiber, ihre Seiten mit so vielen eingehenden Links wie möglich zu versorgen. Daher haben die Suchmaschinenbetreiber entsprechende Algorithmen entwickelt, um Manipulationen erkennen zu können. Natürlich kann gute Internetseite innerhalb kurzer Zeit sehr viele freiwillig gesetzte Links bekommen. Wenn diese aber nur von Domains mit einem hohen PageRank(TM) oder von bekannten Linkverzeichnissen kommen oder plötzlich sehr viele Links innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums gesetzt werden, ist dies für eine Suchmaschine durchaus feststellbar und kann zu einer – gegebenenfalls zeitlich begrenzten – Abwertung der Seite führen.

Die genannten Punkte lassen sich auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Wichtig ist, dass die Internetseite für Menschen und nicht für Maschinen gemacht ist. Wenn es nichts gibt, was vor dem menschlichen Besucher verborgen bleiben sollte, dann hat man wohl alles richtig gemacht.

(Bild: © Alexey Lemeshkov – Fotolia.com)

11 Kommentare

  1. Die ganzen Tipps hier sind doch die bekannten Standardtipps. Wenn man wirklich auf Platz 1 oder 2 bei einem sehr starken Keyword möchte, muss man doch etwas besser vorgehen. Mann kann ja auch nicht sagen wenn Du ein Formel 1 Rennen gewillst musst Du gut Autofahren können – da gehört doch deutlich mehr dazu.

  2. Die Suchmaschinenoptimierung hat sich nicht wirklich verändert. Wir haben es mit einer rechnung zu tun und der beste Trick lautet: Ich gebe mich unter den ersten 10 zufrieden, wer auf als Pos.1 will, hat langfristig keine Chance- Traumdenkerrei. Webseiten, die bisher vorne standen, sind plötzlich nicht mehr frisch und Google und Yahoo sind ehe unterschiedliche Anbieter.

    Ich habe mal eine Seite in 48 Std. zusammengestellt und hätte nie gedacht, dass die unter den TOP 10 läuft. Tut sie aber und wie…Der Witz ist, die funktioniert besser wie meine eigene. Glück plus Zufall macht hier anscheint den den Erfolg aus.

  3. Viele Betreiber tragen sich massenhaft in Göstebüchern ein um eine hohe Linkpopularität zu erhalten. Ich betreibe mehrere Websites und habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man seine Site vernünftig aufbaut und alle relevanten Keywords, die auch wirklich mit der Seite zu tun haben, in die Texte einbringt, man sehr gut gefunden wird. Ebenso Einträge in regionalen Seiten, wie z.B. Hamburg.web. Danke für die tollen Tipps und weiterhin viel Erfolg.

  4. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass eine gute moderne Programmierung (am besten xhtml strict) und guter Journalismus mit den richtigen Keywords einer Website schon etwas bringen. Wenn man das nicht hinbekommt helfen nur noch massenhaft Links oder Tricksereien (nicht die jedermann bekannten aufgezählten) wie sie immer praktiziert werden.
    Zur Info von Theo Flash, Videos können mittlerweile von Google ausgelesen werden.

  5. Die Suchmaschinenoptimierung hat sich stillschweigend verändert. Webseiten, die bisher als erfolgreich galten, sind plötzlich nicht mehr aktuell, weil Google und Yahoo sich auf das Thema Video konzentrieren. Jetzt zählt, wie lange sich die Besucher auf einer Webseite halten lassen: meistens nur Sekunden, die verloren sind, wenn eine schlecht programmierte Seite über eine Minute benötigte, um alle Bilder zu öffnen.

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