Suchmaschinenoptimierung – Verschaffen Sie sich das notwendige Know-how!

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Wann immer es Aufgabe einer Webseite sein soll, neue Kontakte zu generieren – und das ist in der Regel der Fall – , ist der Aspekt der Suchmaschinenoptimierung schon bei der Konzeption der Seite nicht zu vernachlässigen. Jede Webseite, die im Internet gefunden werden soll, ist fundamental darauf angewiesen, nach den Prinzipien der Suchmaschinenoptimierung aufgebaut zu werden.

Fachwissen ist nicht SEO-Wissen

Webmaster und Shop-Betreiber haben meist zwar enorme Kenntnisse vom Thema ihrer Webseite und von den auf ihr angebotenen Produkten, jedoch sind ihr Wissen und ihre Fähigkeiten bezüglich der Suchmaschinen und ihrer Funktionen meist sehr lückenhaft. Unternehmen mit interessanten Produkten und Dienstleistungen drängen oft mit Halbwissen und wenig Online-Marketing-Erfahrung ins Internet, um einen Markt zu erschließen, in dem sich meist bereits eine große Anzahl an Konkurrenten bewegt. Was bringt aber der schönste Shop mit preiswerten und hochwertigen Produkten, wenn er in den Suchmaschinen weit hinten in der Reihe nach allen anderen angezeigt wird? Die Integration von SEO-Wissen ist deshalb von Projektbeginn an notwendig zum erfolgreichen Eintritt in den Online-Markt, umso mehr, als die Inanspruchnahme von Fachberatern im Online-Marketing wie auch speziell der Suchmaschinenoptimierung mehr und mehr Eingang in das professionelle Online-Projektmanagement findet. Die Konkurrenz schläft nicht.

SEO-Know-how bereits bei Projektbeginn notwendig

Oft müssen SEO-Berater, die gerufen werden, um das Standing bei Google & Co. zu verbessern, fertige Web-Projekte vollständig umstellen, eine Mehrarbeit, die eigentlich unnötig ist. Das betrifft auch sämtliche Inhalte, Formatierungen und Darstellungen des Projektes. Müssen diese nachträglich verändert werden, ist ein aufwändiger Prozess nötig, der Zeit und Ressourcen und damit Kosten frisst. Bestmöglich wird SEO-Wissen deshalb schon während der Aufbauphase eines Webprojektes eingesetzt, wenn der Webmaster die SEO-Grundlagen, auf denen er die Webseite aufbaut, parallel zu den einzelnen Struktur- und Content-Bereichen der Webseitenerstellung aufbaut. Dazu ist aber bei dem beteiligten Personal, wenn kein professioneller SEO-Berater vor Ort ist, grundlegendes Know-how in Suchmaschinenoptimierung vorauszusetzen.

Suchmaschinenoptimierung ist erlernbar

Die Schlüsselkenntnisse in der Suchmaschinenoptimierung können Online-Produzenten und Webmaster durchaus selber erwerben. Professionelle und an der aktuellen Praxis orientierte Einführungsseminare für Suchmaschinenoptimierung vermitteln sämtliche Grundlagen, auf denen der suchmaschinenfreundliche Aufbau von Websites beruht. Die Anwendung dieser Kenntnisse beginnt bereits mit der Wahl der Domain und der Recherche, mit welchen Keywords die Webseite später im Web gefunden werden soll. Zu den wichtigen Grundlagenkenntnissen gehört auch, in welchen Formen ein Suchergebnis angezeigt werden kann, worin der Unterschied zwischen den Suchindizes besteht und wie es möglich ist, die Anzeige in den Suchergebnissen in ihrer Erscheinung zu beeinflussten.

Alle Content-Management-Systeme bieten heute die Möglichkeit, neben den eigentlichen Inhalten Informationen für Suchmaschinen bereit zu stellen. Meta-Beschreibungen, -Tags und -Titel sind nur einige Beispiel-Begriffe auf einer langen Liste möglicher Optimierungsansätze. Auch diese sollten in einem SEO-Grundlagenseminar vermittelte Inhalte sein, die in der Anwendung dazu beitragen, kostenträchtige Umbaumaßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt zu verhindern, und stattdessen einen reibungslosen Eingang in den anvisierten Online-Markt zu finden.

(Bild: © Sven Bähren – Fotolia.de)

7 Kommentare

  1. „Suchmaschinenoptimierung – Verschaffen Sie sich das notwendige Know-how!“ – das war eine vielversprechende headline für einen inhaltsleeren Artikel bzw. für Eigenwerbung

  2. Guter Artikel. Spiegelt sehr die aktuelle Situation. Ich muss auch den vorkommentatoren beitreten in deren Aussage. Nur die Preise sind oft von den schwarzen Schafen unter uns gemacht. Leider! So muss man sehr viel mehr dem Kunden zureden. Auch das kostet Zeit und letztlich noch Geld.

  3. Da kann ich nur zustimmen, dass Webdesign bei Keywordanalyse anfängt. Keywordanalyse ist aber nur ein Teil der SEO. Denn zur SEO gehören auch viele relevanten Beiträge wie Seiten oder Artikeln. Zur guter Letzt kommt danach auch noch die Erhöhung der Sichtbarkeit des Auftritts im Web – spread the word – durch Posts, Links und Social Votes.

    Leider Gottes kostet diese Aktivität Zeit und Geld. Bei einem Angebot für eine neue Website wirkt das nicht verkaufsfördernd, denn viele Kunden meinen, inspiriert durch täuschende Billigangebote, dass eine Firmenwebsite über 500€ zu teuer ist. Es ist manchmal frustrierend wie sehr Firmenchefs von der Gier getrieben sind; in der eigenen Firma über 100€ in die Stunde kalkulieren und für einen Webdesigner 20€ erpressen wollen.

  4. Da kann ich nur zustimmen. Das Problem ist, dass manche selbst ernannten Webdesigner dem Kunden zwar eine hübsche Website abliefern, aber auf Validität des Quelltextes und Suchmaschinenfreundlichkeit keinen Wert legen oder in manchen Fällen sogar überhaupt keine Ahnung davon haben.

    Ich habe schon hochtrabend klingende Werbetexte von Webdesignern oder Werbeagenturen gelesen, doch wenn man dann deren eigene Website und ihre Referenzen näher durchcheckt, sieht man teilweise Erschreckendes.

    Ein Unternehmer, der sich naturgemäß auf seine Kernaufgaben konzentrieren muss, wird nur schwer zwischen den „Guten“ und den schwarzen Schafen (die das Ansehen der ganzen Branche schädigen können) unterscheiden können, und gerade das nutzt mancher Stümper gnadenlos aus. Teuer ist hier nicht unbedingt immer auch gut.

      • Das ist richtig in dem Sinne, dass Exact Matched Domains (EMD) von Google nicht mehr die Bedeutung beigemessen wird wie früher. EMD
        bedeutet, dass der Domainname gleich ist am Keyword worauf man die Site ausgerichtet hat. Dieses Vorgehen mit EMD war und ist allerdings nur sinnvoll für Sniper-Sites mit einer bis drei Seiten.

        Mittlerweile kann man mit solchen Sites keinen Blumentopf mehr gewinnen, denn es gibt kaum
        noch ein interessantes Thema im Internet das unberührt ist.

        Es ist wesentlich klüger in der Domain ein Seed-Keyword mit einzubauen das die Relevanz der Site für dieses Thema unterstreicht. Das honoriert Google auch. Die Absicht ist dabei nicht für das Seed-Keyword zu ranken, denn das würde sehr lange brauchen. Nein man richtet die Inhalte auf der Site aus in Sub-Nischen des Seed-Keywords. Damit ist die Ranking viel leichter zu erzielen.

        Durch Seiten und Posts keywordreiche Namen zu geben kommen automatisch keywordreiche URL’s zustande und Google honoriert das, wenn das alles Relevanz hat. Allerdings sind die Inhalte immer noch am wichtigsten; die sollen relevant zum Thema (Keyword) sein und Authorität darstellen.

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