Crowdworking: Das Arbeitsleben der Zukunft?

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Crowdworking: Das Arbeitsleben der Zukunft?

Ein Arbeitsmodell, das die Arbeitswelt völlig verändern könnte, verbreitet sich allmählich: Crowdworking. Es ist Teil der plattformgebundenen Wirtschaft, die Kunden und Lieferanten über das Internet vernetzt. Experten wie der Soziologe Martin Krzywdzinski vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) denken:

„Auch wenn Crowdworking im Moment vor allem eine zusätzliche Einkommensquelle darstellt, müssen die sozialen Auswirkungen dieser neuen Arbeitsform ernst genommen werden.“

Was ist Crowdworking?

Unternehmen bieten Arbeit über internetbasierte Plattformen an (Crowdsourcing). Diese Arbeitsplätze können von Arbeitnehmern übernommen werden, die auf den Plattformen registriert sind, den Crowdworkern.

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Die Arbeit kann in Form von Mikrotasks wie Textproduktion oder Dateneingabe erfolgen. Aber es können auch anspruchsvollere Makrotasks wie beispielsweise die Programmierung sein.

Eine der führenden deutschen Plattformen ist clickworker.de. Das Unternehmen gibt an, dass es bereits mehr als eine Million aktive Mitarbeiter hat.

Vor- und Nachteile von Crowdworking

Die Vorteile von Crowdworking sprechen für sich:

  • Unternehmen brauchen keine angestellten Mitarbeiter mehr. Stattdessen suchen sie nach günstigen Lösungen im Internet
  • Mitarbeiter können ihre individuellen Arbeitspläne festlegen, wo und wann sie es wünschen

Allerdings gibt es auch Nachteile:

  • Derzeit können nur wenige Menschen auf diese Weise ihren Lebensunterhalt bestreiten
  • Es gibt keine Sozialversicherungsschutzmaßnahmen

Ländervergleich: Der Anteil der Befragten, die 2016 in Europa nach bestimmten Arten von Crowd Work suchten

Statistic: Share of respondents who searched for specific types of crowd work in Europe in 2016, by country | Statista
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Wie wird es weitergehen?

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales untersuchte in einem Forschungsbericht die Zusammenarbeit und kam zu folgendem Ergebnis:

„Während einige Leute davon sprechen, dass es sich um ein Nischenphänomen handelt, sehen andere das bereits vorhandene Potenzial für einen grundlegenden Wandel auf dem Arbeitsmarkt“.

Dieser Artikel wurde auf Englisch verfasst und am 15.01.2018 auf www.deutschland.de veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren Lesern zu relevanten Themen austauschen können!

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