Du wirst verrückt im Job? Stopp den Wahnsinn!

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Du wirst verrückt im Job? Stopp den Wahnsinn!

Du wirst verrückt im Job? Stopp den Wahnsinn!
Zählst du die Minuten bis zum Wochenende? Und erfüllt dich das Aufstehen am Montagmorgen mit Angst, weil du wieder zur Arbeit musst?

Die meisten von uns müssen arbeiten und das für viele Jahre. Einige von uns genießen ihre Arbeit und andere können nicht bis zu dem Tag warten, an dem sie nicht mehr arbeiten müssen.

Was stresst dich auf der Arbeit?

Welche Faktoren tragen zu einem stressigen Arbeitsplatz bei? Auf die Frage gibt es eine Fülle an Antworten und sie sind abhängig von der Persönlichkeit des Mitarbeiters. Drei Aspekte haben wir aufgegriffen:

  • Arbeitszeit: Viele Menschen arbeiten weit über ihre Regelarbeitszeit hinaus und machen Überstunden. Je nach Arbeitgeber können Überstunden selbstverständlich sein und werden nicht immer in Freizeit oder Geld umgewandelt.
  • Leistungsdruck: Unternehmen erwarten viel von ihren Mitarbeitern, dabei sind so manche Erwartungen unrealistisch. Der Leistungsdruck scheint unaufhörlich zu wachsen.
  • Arbeitskultur: Viele Arbeitnehmer erhalten nur wenig Anerkennung für ihre Erfolge oder Bemühungen.

Wie kannst du Stress vermeiden?

Egal, wie du über die Arbeit denkst, du kannst deine Tage produktiver und weniger stressig gestalten. So hast du mehr Zeit für dich, was dich mental fokussiert und ruhig macht.

Das sind 7 Tipps für weniger Stress:

  1. Setze dir realistische Ziele
  2. Schaffe eine Arbeitsroutine
  3. Lass die Arbeit bei der Arbeit
  4. Optimiere deine Urlaubsplanung
  5. Plane Momente der Entspannung ein
  6. Treibe Sport
  7. Persönliche Beziehungen

1. Setze dir realistische Ziele

Sprich mit deinem Chef ganz offen und klar über Deadlines. Was soll wann geliefert werden? So kannst du deine Arbeit entsprechend planen. Wenn du die Fristen aufgrund unerwarteter Ereignisse nicht einhalten kannst, bespreche das mit deinem Chef. Manchmal gibt es einen gewissen Spielraum, von dem du aber nichts weißt, wenn du nicht fragst.

2. Schaffe eine Arbeitsroutine

Beantworte E-Mails zu bestimmten Tageszeiten: Das Wichtigste am Morgen, einmal am Nachmittag und kurz vor Feierabend ist gut. Nicht alles muss sofort beantwortet werden, nur weil es auf deinem Smartphone oder Computer erscheint.

Strukturiere dich weiter, indem du beispielsweise Rückrufaktionen nach der Pause bearbeitest und Fristen für Projekte festlegst.

Sei dir bewusst, dass die Dinge nicht immer nach Plan laufen, aber zumindest hast du einen Plan.

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3. Lass die Arbeit bei der Arbeit

Ziehe eine Grenze zwischen Arbeit und Zuhause. Durch den technologischen Fortschritt scheinen Menschen die ganze Zeit zu arbeiten. Aber wo bleibt da Zeit für dich?

Vielleicht verlässt du das Büro erst, nachdem du die wichtigsten Aufgaben erledigt hast. Wenn du dann nach Hause kommst, hast du endgültig Feierabend.

Oder du bist produktiver, wenn du vor allen anderen zur Arbeit gehst, weil du dann ungestört und konzentriert arbeiten kannst. Zudem kann frühes Losfahren auch deine Pendelzeit reduzieren.

Und wenn du im Home Office arbeitest, setze dir am besten Zeiten für deine Aufgaben und dich selbst. Zum Beispiel kannst du deine Aufgaben abarbeiten, nachdem du morgens Schwimmen oder Walken warst.

4. Optimiere deine Urlaubsplanung

Wie wäre es, wenn du statt eines langen Urlaubes lieber viele verlängerte Wochenenden im Jahr genießt?

Und wenn du Urlaub hast, dann lass den Job bitte Job sein. Schau weder auf dein Smartphone noch auf deinen Laptop, sonst fängst du doch wieder an zu arbeiten bzw. setzt du dich mental mit Problemen im Unternehmen auseinander.

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5. Plane Momente der Entspannung ein

Mach mindestens alle 2 Stunden eine 15-minütige Pause und verlasse dein Büro, um etwas frische Luft zu schnappen.

Du kannst auch jede Stunde Bürogymnastik in Form von Rückengymnastik oder Dehnübungen machen.

Kräutertees sind auch eine gute Möglichkeit, Geist und Körper zu entspannen.

6. Treibe Sport

Sport vor der Arbeit ist gut. Du wirst wach, gewinnst Energie und du bist stolz, weil du etwas erreicht hast bevor der Arbeitstag überhaupt beginnt.

Nach der Arbeit sind die Fitnessstudios in der Regel sehr voll und wenn du zu spät trainierst, kann es mit dem Einschlafen schwierig werden, weil dein Körper noch zu aktiv ist.

7. Persönliche Beziehungen

Wenn du dein Mittagessen am Schreibtisch zu dir nimmst, solltest du damit aufhören. Essen unter Stress verursacht nämlich Verdauungsstörungen.

Zudem fördert ein gemeinsames Mittagessen die persönliche Beziehung zu deinen Kollegen. Ein gutes kollegiales Verhältnis fördert das geistige Wohlbefinden und trägt zu einer guten Stimmung im Büro bei.

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Arbeit ist ein Teil des Lebens und es kann sehr stressig sein. Es ist aber nicht der Stress an sich, der dein Leben anstrengend macht, sondern vielmehr dein Umgang damit. Wenn du den Stress in den Griff bekommst, ist das wichtig für deine körperliche und geistige Gesundheit bzw. verbessert sich deine Effektivität und Effizienz.

 

Dieser Artikel wurde von Ruth C. White Ph.D. auf Englisch verfasst und am 26.11.2011 auf www.psychologytoday.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren Lesern zu relevanten Themen austauschen können!

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