Karriere-Check: Was macht ein Controller?

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Du bist ein absoluter Zahlenmensch, gelegentlich sogar ein echter Kontrollfreak? Mit akribischem Blick behältst du selbst im Chaos den Überblick? Während andere mit Argumenten um sich werfen und sich in hitzigen Diskussionen verlieren, wirfst du lieber einen Blick in die Zahlen und verlässt dich auf fundierte Daten? Wenn du dich in diesen Eigenschaften sofort wiedererkennst, solltest du ernsthaft darüber nachdenken, eine Karriere als Controller zu starten.

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Welche Aufgaben hat ein Controller?

  • Wirtschaftliche Kennzahlen berechnen
  • Soll-Ist-Vergleichsanalysen und Risikoanalysen durchführen
  • Schwachstellen identifizieren und Prozessoptimierungsmaßnahmen vorstellen
  • Unternehmensziele definieren und zukunftsorientierte Prognosen abgeben

Welche Skills muss ein Controller mitbringen?

Wer Controller werden will, sollte eine hohe Affinität zu Zahlen mitbringen und sich durch eine analytische Denkweise auszeichnen, denn einen Großteil seiner Arbeitszeit wird er mit Statistiken und Auswertungen zu tun haben. Neben dem betriebswirtschaftlichen Know-How ist deshalb auch der souveräne Umgang mit ERP-Software ein dringendes Muss in diesem Job.

Doch nicht nur fachspezifische Kompetenzen werden von einem Controller erwartet, er muss auch seine Kommunikationsfähigkeiten und ein gewisses Präsentationsgeschick unter Beweis stellen, um in enger Zusammenarbeit mit dem Management seine Ergebnisse adäquat präsentieren zu können. Für die nötige Überzeugungsarbeit ist es in diesem Sinne von Vorteil, wenn du ausreichend Durchsetzungsvermögen besitzt und die ein oder andere Fremdsprache, insbesondere Englisch, gut beherrschst.

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Wie viel verdient ein Controller?

Da du als Controller für die Planung, Steuerung und Kontrolle der wichtigsten Kennzahlen und Geschäftsprozesse verantwortlich bist, ist auch dein Gehalt dementsprechend hoch.

  • Einstiegsgehalt: 3.700 €
  • Spitzengehalt: 6.700+ €

Wie wird man Controller?

In den meisten Fällen haben Controller einen akademischen Hintergrund, meist einen Masterabschluss, und kommen überwiegend aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften. Doch auch ausgebildete Industriekaufmänner/-frauen mit Berufserfahrung haben gute Chancen auf diesen Job, wenn man entsprechende Fortbildungen vorweisen kann. Einer der gängigsten Wege ist allerdings der des Junior-Controllers, der nach seinem abgeschlossenen Studium mit wachsender Erfahrung und Verantwortung irgendwann auf den Posten eines Senior Controllers aufrückt.

Typische Branchen für Controller gibt es nicht, da sie in nahezu in allen Bereichen der Wirtschaft eingesetzt werden. Diese Bandbreite eröffnet zudem zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Nischen: von der Logistik über Investitionen bis hin zum Vertrieb und der Produktion.

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