Finanzierungsprobleme als Gründungsfehler: Wie genaue Planung hilft

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Green Services„Das Geld zerrint einem in den Händen…“ Das Gefühl, dass ein befragter Existenzgründer in der ersten Phase der Selbständigkeit hier beschreibt, beschleicht viele Neu-Unternehmer in den ersten Tagen, Wochen und Monaten nach ihrem Start in die Selbständigkeit. Obwohl jedem potentiellen Existenzgründer klar ist, dass ohne Gründungskapital der Start in die Selbständigkeit nicht realisierbar ist, wird diese Binsenweisheit vielen Gründern zum Verhängnis.

Finanzierungsfehler sind mit 68,6 % die häufigste Ursache, warum Existenzgründer in Deutschland aufgeben müssen. Natürlich steckt in vielen Fällen der Teufel im Detail, d.h. oft wird das benötigte Kapital für die Existenzgründung unterschätzt, die durch die Ausübung der selbständigen Tätigkeit erzielten Einnahmen werden überschätzt und scheinbar unvorhergesehene Ereignisse (z.B. Steuerabschlagszahlungen) werden nicht mit einkalkuliert. Wenn solche Fehler passieren, scheint der Weg in die Insolvenz unausweichlich.

Finanzplan als wichtiger Bestandteil des Businessplans

Der Finanzplan ist elementarer Bestandteil des Businessplans und sollte als finanzieller Rahmen für die erste Zeit der Selbständigkeit dienen. Zunächst einmal sollte der Finanzplan eine genaue Aufstellung des einmaligen Kapitalbedarfes der Gründung enthalten. Damit sind nicht nur die reinen Investitionskosten in das Anlagevermögen oder die Beschaffung des Umlaufvermögens benannt, sondern auch die eigentlichen Gründungskosten.

Diese beinhalten neben den Kosten für Gewerbeanmeldung, Handelsregistereintrag und Notar auch die Kosten für die Markterschließung (z.B. Messebesuche, Erstellung von Werbekonzepten), die Kosten für Genehmigungen (z.B. Konzession), die Kosten für erste Geschäftsdrucksachen (Visitenkarten, Flyer,…) und mögliche Mietkautionen. Wichtig ist eine Reserve für Unvorhergesehenes in Höhe von 10-20 % der eigentlichen Gründungskosten in Ansatz zu bringen.

Bei den reinen Investitionskosten können viele Gegenstände, die für die Ausübung der Selbständigkeit unabdingbar sind, mittlerweile über Leasinggesellschaften finanziert werden. So ist der Kapitalbedarf zum Start des Unternehmens geringer und die Leasingraten wirken sich als Betriebsausgaben steuermindernd aus.

Die Kosten, die während des laufenden Geschäftsbetriebes anfallen, sollten im Vorfeld keine unbekannte Größe sein. Hier empfiehlt es sich über IHK, HWK, Branchenverbände, Wirtschaftsförderungen oder Ämter für Statistik Kennzahlen der jeweiligen Branche einzuholen, um mit realistischen Größen zu arbeiten.

Bei der Kalkulation der monatlichen laufenden Kosten während der Selbständigkeit ist eine Unterteilung in fixe und variable Kosten unabdingbar. Für über 40 % der Selbständigen stellt die Deckung der laufenden Fixkosten ein Problem dar. An bestimmten fixen Kosten wie z.B. Miete oder Personalkosten lässt sich relativ wenig machen.

Bei anderen monatlichen Kosten wie Telefon und Internet lohnt es sich schon im Vorfeld entsprechende Verträge abzuschließen, die möglichst viele Leistungen zu einem vorgegebenen Festpreis beinhalten. So lässt sich das Risiko minimieren, dass diese Kosten in die Höhe schießen.

Bei Bürokosten oder KfZ-Kosten sollte man ein monatliches Budget festlegen, welches zwingend einzuhalten ist. Wenn es trotzdem mal zu einer Überschreitung des vorgegebenen Budgets kommen sollte, ist dieses durch Einsparungen in anderen Budgets gegen zu finanzieren.

Der Gründer sollte auch daran denken, die Budgets nicht zu knapp zu gestalten und einen angemessenen Prozentsatz für unvorhergesehene Dinge mit einzukalkulieren. Um die genaue Auslastung des jeweiligen Budgets festzustellen, ist es erforderlich von Beginn an ein Controlling-System einzuführen, welches zur Kontrolle und Steuerung der einzelnen Budgets dient. Bei den variablen Kosten, z.B. bei Wareneinkauf sollte der Neu-Unternehmer Zahlungsziele von Lieferanten großzügig ausnutzen und Rechnungen nicht schon nach 2-3 Tagen bezahlen.

Auf der anderen Seite sollte man seinen Kunden Anreize geben, möglichst rasch zu zahlen (z.B. Skonto). Kosten, die dem Neu-Unternehmer durch einen Lieferantenkredit entstehen, sollte er in den Angebotspreis mit einkalkulieren. Wichtig, um als Gründer liquide zu bleiben, ist eine zügige und genaue Rechnungsstellung, wenn die Leistungen erbracht wurden. Ebenso sind eine stringente Überwachung des Zahlungseinganges und Vorüberlegungen hinsichtlich eines Mahnungswesens, wenn die Zahlung des Kunden nicht erfolgt, erforderlich.

Der Gründer sollte versuchen, Geschäftsbeziehungen zu möglichst vielen gleichgearteten Kunden aufzunehmen, anstatt auf nur einen großen Auftraggeber zu vertrauen. Erfahrungen haben gezeigt, dass die Insolvenz nicht mehr weit weg ist, wenn der Auftraggeber, mit dem man seinen Hauptumsatz realisiert, wegbricht.

Falsche Preiskalkulation

Ein weiterer Grund für einen finanziellen Engpass bei Existenzgründern ist oftmals die falsche Preiskalkulation Ihrer Produkte und Dienstleistungen. Es wird vielfach mit einem Marktpreis kalkuliert, der aber nicht oder gerade so die anfallenden Kosten für die Produktion des Produktes oder der Dienstleistungen decken, nur um einen Markteintritt zu forcieren.

Problematisch wird es, wenn der errechnete Kostenpreis für die avisierte Kundschaft oder im Verhältnis zur Konkurrenz zu hoch ist. Dann gilt es entweder Kosten zu reduzieren oder einen Kundenbereich anzusprechen, der bereit ist (ggfs.in Kombination mit einer Zusatzleistung z..B. einem gegenüber der Konkurrenz besseren Service), den erhöhten Preis zu zahlen.

Bei den meisten Tipps für die erste Zeit der Selbständigkeit werden aber nur die betrieblichen Ausgaben und Einnahmen beleuchtet, obwohl viele Gründer sich als Einzelunternehmer oder in Form einer GbR selbständig machen. Zu einer vernünftigen Planung sollte man auch an die Lebenshaltungskosten des Gründers denken. Es muss dem Gründer klar sein, dass große private Neuanschaffungen in der ersten Zeit der Selbständigkeit nicht zu schultern sind, da entgegen vielen Vorstellungen Gewinne erst nach eine gewissen Anlaufzeit erwirtschaftet werden können.

Deshalb ist auch im privaten Bereich nötig, Rücklagen für die erste Durststrecke zu bilden, bis der Break-Even erreicht ist und die ersten Gewinne aus der Selbständigkeit den Lebensunterhalt wieder sicher stellen.

Häufigste Finanzierungsfehler

Abschließend noch einmal die häufigsten Finanzierungsfehler bei der Gründung, die es zu vermeiden gilt:

  • Zu hohe Fixkostenbelastung
  • Nachfinanzierung bei Bau/Umbaumaßnahmen, da kein Festpreis vereinbart wurde
  • Unterschätzung des Betriebsmittelbedarfs
  • Nicht-Berücksichtigung von Anlaufverlusten
  • Keine Rückstellungen für ungewisse Ereignisse
  • Zu hohe Abhängigkeit von einem Kunden
  • Falsche Preiskalkulation
  • Überschätzung der Zahlungsmoral der Kunden / des zeitlichen Eingangs der Geldmittel nach Rechnungsstellung
  • Nicht-Inanspruchnahme von öffentlichen Fördergeldern
  • Nicht-Beachtung von versteckten Kosten (z.B. Bereitstellungszinsen, Beurkundungsgebühren, Verwaltungskostenzuschläge,…)
  • Keine Ausnutzung von Lieferantenkrediten (Skonti, Rabatte)
  • Vernachlässigung des internen Rechnungswesens und des Controllings

Über den Autor:

Sven Lohberg, Diplom-Verwaltungswirt (FH) / Diplom-Betriebswirt (FH) – Studium im Rahmen der gehobenen Beamtenlaufbahn an der FH Mannheim, Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Dortmund

Autor der Bücher „3,2,1 selbständig – Der Begleiter für Ihre Existenzgrünung“ und „Online-Recruiting – Externe Personalgewinnung über das Internet

Ehemaliger Geschäftsführer der Unternehmensberatung dortmund-consulting, Erfahrung in der Existenzgründungsberatung in der Agentur für Arbeit / ARGE Dortmund und Trainer / Coach im Bereich Arbeitsvermittlung / Integrationsarbeit / Existenzgründung im Bereich SGB II

(Bild: © A. Dudy – Fotolia.de)
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unternehmer.de ist das Wissensportal für Fach- und Führungskräfte im Mittelstand, Selbständige, Freiberufler und Existenzgründer.

4 Kommentare

  1. Alles sehr nett und ausführlich. Leider ist es in der Realität oftmals so, wie es auch bei uns ist, bzw. war. Altersbedingt und angeblich wegen Überqualifikation (ein Begriff in der heutigen Zeit, über den ich immer wieder lachen muss) bekam ich keine Arbeit mehr. Bevor ich nun auf Staatskosten leben müsste wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit. Auch wenn wir nach 2 Jahren ständigen Ausbau des Geschäftes immer noch oftmals nicht wissen, wie wir das Geld zum 1. des Monats zusammenbringen sollen haben wir den Schritt nicht bereut. Ohne Sicherheiten läuft man gerade jetzt bei den Banken gegen eine Wand. Und öffentliche Gelder bekommt man als kleiner Handwerksbetrieb nun einmal nur über eine Hausbank.

    Fazit: der Weg in die Selbstständigkeit ist nun einmal ein hartes Brot. Wenn man keine guten Nerven und kein Startkapital hat, dann sollte man lieber die Finger davon lassen. Wer jedoch am Ball bleibt wird auch irgendwann ernten können ohne auf die Gnädigkeit irgend eines Chefs zu hoffen.

  2. Die Sorge um die Liquidität und die Kosten ist berechtigt. Verkannt wird dabei vielfach, daß dies keine reinen Zahlengrößen sind, sondern von – in bestimmtem Umfange bestimmbaren und gestaltbaren -vertraglichen Vereinbarungen abhängige Verpflichtungen. Bekannt ist dies vor allem hinsichtlich steuerlicher Folgen. Zum Steuerberaer zu gehen zwingt Vater Staat die meisten Existenzgründer früher oder später.

    Es ist aber erstaunlich, wie oft auch von kaufmännischen Profis die spätestens mittel-fristigen Auswirkungen von vertraglichen Gestaltungen auf die letztlich real per Saldo relevant werdenden liquiden Beträge schlichtweg falsch eingeschätzt werden.

    Die Scheu vor vermeintlich hohen Kosten verhindert oft eine sinnvolle präventive, auf das Unternehmen passend zugeschnittene, rechtliche Beratung.

    Liquidität und Zahlungseingänge sollten schon im Zusammenhang mit der Werbung und der Kundenacquise sowie der Kalkulation und dem Portfolio der eigenen Leistungserbringung fachlich richtig gesteuert werden:

    Kostenmehrungen, Berechtigung auf Zusatzvergütungen für zusätzliche Leistungen, Qualitäts- und Gewährleistungsdiskussionen, Zahlungsstockungen und Zahlungsausfälle fallen nicht überraschend vom Himmel, sondern sind vorauszudenken – auch kalkulatorisch und vertraglich. Ein bedeutender Zahlungsausfall kann oft schon die Existenz eines Gründers vernichten oder zumindest die Erlöse einer Vielzahl „gut gelaufener“ Geschäfte verzehren.

    Da werden im günstigeren Fall Uraltvertragsmuster abgekupfert, unwirksame AGB ohne Verständnis der Bedeutung verwendet, die Regeln der Stellvertretung oder Formerfordernisse nicht beachtet, vermeintlich bekannte anderweitig gesehene Floskeln verwendet und man muß beim Inkasso umständliche und teure Wege (statt schneller und einfacherer Wege bei Einhaltung der richtigen Voraussetzungen) gehen. Im schlimmeren Falle weiß der Existenzgründer nachher nocht nicht einmal, wer überhaupt sein richtiger, d. h. rechtlich zahlungsverpflichteter Vertrags-partner ist; haftet für Risiken und Kosten, von denen er zuvor noch nie gehört hat; erhält womöglich von Dritten kostenpflichtige Abmahnungen und Schadenersatzforderungen; steht völlig ungesichert und aussichtslos bei Zahlungsausfällen da usw.

    Da hilft nicht die ordentliche Buchhaltung und regelmäßige Auswertung; auch nicht die Planung von Zahlen und Zahlungseingängen. Vielleicht hilft ein zusätzlicher Kreditrahmen zur Überbrückung, das gleicht aber nicht einen eingetretenen Schaden aus und hat insbesondere mit der eigentlich gebotenen präventiven Risikoerkennungs- und Risiko-vermeidungsstrategie nur mittelbar zu tun.

    Es geht um das Verstehen grundsätzlicher rechtlicher und vertraglicher Rechte, Pflichten und Regeln im Geschäftsverkehr. Und weiter um die konsequente Befolgung einiger darauf abgestimmter präventiver Verhaltensweisen, um im voaus „größeren Reinfällen“ mit Verlusten auszuweichen oder sie im voraus abzumildern.

    Frei nach dem Motto von Boris Becker bei AOL: „Das ist ja einfach.“ Ja, aber warum wird es dann so oft nicht befolgt ? Nachher ist es wesentlich schwieriger, teurer und ungewisser, das in den juristischen Brunnen gefallene Geschäftskind noch zu retten. Möglicherweise kann es nur noch tot geborgen werden.

    Die Antwort mag darin liegen, daß die Kosten für Rechtsberatung als hoch angesehen und gescheut werden. Der präventive Nutzen wird verkannt und nicht zutreffend bewertet: „Das ist ja einfach – und diese Weisheit, nachdem ich sie gehört habe, erscheint ziemlich teuer, das hätte ich eigentlich auch selbst gewusst.“ Oder: „Das ist mir zu umständlich, dafür habe ich keine Zeit, kein Geld usw.“ Das Nichthineinfallen des Kindes in den Brunnen wird als Nutzen gar nicht wahrgenommen. Die Kosten-Nutzen-Relation wird falsch eingeschätzt.

    Demgegenüber ist der Nutzen eines nachträglichen juristischen Rates – „Geschäftskind befindet sich leider schon im juristischen Brunnen“ – natürlich ungewisser und sicherlich ist der relative Aufwand viel höher. Nachsorgend wird die Kosten-Nutzen-Relation zwangsläufig eine andere sein.

    Als Existenzgründer und Leistungserbringer sind auch Sie in der Tat ein Lieferant – und andere nutzen Ihre (Vor)Leistung als Lieferantenkredit. Wie sind Ihre Sicherheiten ? Wie sind Ihre Verträge – können Sie frei entscheiden, ob Sie kredtieren wollen oder sind Sie mangels falschr Vertragsgestaltung hilfloses Opfer ohne Druckmöglichkeiten ? In erster Linie ist dies von den vertraglichen Vereinbarungn und deren Einhaltung und der Sanktionierbarkeit von Nichteinhaltung abhängig.

    Machen Sie es wie die Banken, Versicherungen und erfolgreiche Marktteilnehmer. Diese beschäftigen eigene und außenstehende Juristen nicht ohne Grund sowohl vorsorgend und begleitend für Ihre Geschäfts-modelle als auch nachsorgend für eingetretene Störungen und Pannen. Der Erfolg ist letztlich nicht nach dem einzelnen Geschäftsvorfall, sondern statistisch für alle Geschäftsvorfälle zu messen.

    Erkennen Sie Risiken und Fallstricke. Diese ergeben sich untrennbar aus Ihrem konkreten Geschäftsmodell und branchentypisch. Bringen Sie in Erfahrung, wie Sie vorbeugen können und mit welchem Aufwand.

    Für Existenzgründer unbedingt empfehlenswert ist es, sich möglichst schon vorher einen Rechtsberater zu wählen, der in die erste Zeit der Selbständig-keit nach Bedarf begleitet. Dabei kann bei anfangs knappem Budget eine pauschalierte Rechtsflatrate vereinbart werden etwa für Checks von Verträgen, Formularen und typischen geschäftlichen Abläufen sowie zu auftretenden „unbedarften Fragen aller Art im geschäftlichen Alltag“. Insbesondere bei außergerichtlichem Inkasso sind beispielsweise erfolgsorientierte Vergütungsvereinbarungen möglich, dh die Vergütung des Anwalts muß Sie bei einem letztendlich doch eintretenden Ausfall nicht noch zusätzlich belasten.

    Fragen Sie nach. Sind Sie erfolgreich, hat der Anwalt einen Stammkunden und Empfehler mehr.

    Auch bei der Miete – gerade weil es sich meist um einen längerfristigen, bindenden und bedeutenden Kostenfaktor handelt, um nicht oder gering variable Kosten – sollte ein Vertragscheck erfolgen.
    Die Verhandlungsmacht von Existenzgründern ist natürlich regelmäßig schwach ausgeprägt, es werden vielfach „übliche“ Vertragsklauseln verwendet. Aber langfristige Verbindlichkeiten und durchaus auch Nebenpflichten aus Gewerbemietverträgen können zur Existenzvernichtung führen.

    Der Makler haftet idR nicht für seine Anpreisungen. Der Vermieter haftet nicht für Ihre Umsätze, idR auch dann nicht, wenn er Ihnen das Konzept in allen Kleinigkeiten vorgibt, kann aber sehr wohl an Ihren Umsatzerfolgen über entsprechende Klauseln teilhaben wollen.

    Nicht nur die Immobilie nach Lage, Ausstattung etc. sollte passen, auch der Vertrag dazu sollte nicht nur zu Ihren Bedürfnissen, sondern auch zu Ihren Möglichkeiten passen. Zumindest sollte man die Regelungen ganz ! lesen und wegen der langfristigen Bindung auch in ihren uU komplexen, also auch über die monatliche Hauptmiete hinaus gehenden, Folgen hinsichtlich nicht erwarteter Umstände, Lasten, Kosten verstehen. Nicht selten zeigt sich später, daß eine Besichtigung vor Vertragsabschluß nicht ausreichend war, um Fehlvorstellungen auszuschließen.

  3. Factoring ist nur in einigen Bereichen der Wirtschaft für den Nutzer effektiv.
    In dem obigen Artikel geht es ja um die Gründung eines Unternehmens.
    Lieber Herr Burkart, ich möchte Sie sehen, wenn ich Ihnen einen Neugründer als Kunden bringen möchte wie Sie dann wirklich reagieren.
    Es ist wahrscheinlich so ähnlich wie bei den Kreditversicherern. Ich brauch mehr Rendite, mehr Liquidität usw. nur wenn ich die habe, brauche ich kein Factoring? Oder?

  4. Das wohl wichtigste Kriterium bei der Selbständigkeit ist die ständige Liquidität. Darüber muss man sich im klaren sein. Um diese Liquidität auch sicherzustellen gibt es eine moderne Art der Unternehmensfinanzierung, das Factoring. In der heutigen Zeit nutzen immer mehr Kunden den sogenannten „kostenlosen Lieferantenkredit“ voll aus. Das heißt, dass die Zahlungseingänge erst sehr spät erfolgen. Dies kann zu einer sehr hohen Belastung, gerade in der Gründungsphase, werden. Diesem langen Zahlungsziel wirkt die Nutzung von Factoring entgegen. Inzwischen gibt es Factoring-Unternehmen, die Factoring auch für Exisitenzgründer anbieten. Informieren kann man sich über diese Art der Unternehmensfinanzierung auf dem Deutschen Factoring-Portal. Zu erreichen unter http://www.deutsches-factoring-portal.de

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