Selbstwertgefühl stärken: Wie du im Job davon profitierst

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Selbstwertgefühl stärken: Wie du im Job davon profitierst

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Warum sind manche erfolgreicher als andere? Warum haben einige scheinbar das Glück gepachtet, während andere kämpfen und doch „auf keinen grünen Zweig“ kommen? Nicht umsonst heißt es: „Der Glaube versetzt Berge!“

Botschaften, die wir – oftmals unbewusst – abgespeichert haben, besitzen eine enorme Macht.

Sie bestimmen unsere Entscheidungen, manchmal unser ganzes Leben. Negative Gedanken – auch wenn wir sie bewusst gar nicht wahrnehmen – haben die Fähigkeit, uns aus der (Erfolgs-)bahn zu werfen.

 

Wenn der Glaube zur Realität wird

Egal, was wir glauben, wir haben immer Recht. Wir leben in unserer eigenen Welt und diese Welt ist unsere Realität. Wir sind von unseren Erfahrungen und Erlebnissen so stark geprägt und gefangen in uns selbst, dass wir uns meist selbst im Weg stehen. Wenn wir in der Schule, von unseren Eltern oder Bekannten immer wieder zu hören bekommen haben …

… „Das kannst du nicht!“ …
… „Dafür bist du noch zu jung/schon zu alt!“ …
… „Du bist doch ein Mädchen!“ …
… „Jungs weinen nicht!“ …

… kann das schwere Folgen für unser weiteres Leben haben. Es gibt z.B. Familien, in denen gesagt wird: „Alle in unserer Familie hatten immer gute Noten in Mathematik. In Deutsch hingegen waren wir nicht so gut.“ Kein Wunder, wenn sich ein Kind aus dieser Familie bei Mathematik-Prüfungen besonders anstrengt, gute Noten mit nach Hause bringt und dafür auch gelobt wird.

Läuft eine Prüfung schief, wird so lange gelernt, bis die Noten wieder passen. Im Deutschunterricht hingegen passt dieses Kind erst gar nicht auf, weil es denkt, sowieso nicht gut in Deutsch zu sein, so dass es sich auch nicht lohnt, sich hier zu engagieren. Schließlich hat das ja sowieso jeder vorausgesagt. Folgt dann logischerweise eine schlechte Note in der Schulaufgabe, wird diese nicht dem mangelnden Einsatz zugeschrieben, sondern dem mangelnden Talent oder eben der Familien-Historie.

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Das Fatale daran ist, dass dieser Glaubenssatz das Kind und den späteren Erwachsenen sein ganzes Leben lang verfolgt. Wir Menschen bilden von frühester Kindheit an solche Glaubenssätze, die von unseren Eltern, Bekannten, Lehrern oder Freunden verstärkt werden.

Vergleichbar mit einem Tisch, ist die Tischplatte unserer Meinung und jedes Tischbein ist eine Bestätigung von außen, die den Glauben festigt. Je mehr Tischbeine wir also für eine Meinung haben und immer wieder bekommen, umso fester sitzt der Glaubenssatz.

Gedanken sind Aufträge an das Unterbewusstsein

Viele Menschen sind manchmal ziemlich streng zu sich selbst. Wenn etwas nicht gleich funktioniert, schimpfen sie mit sich und machen sich regelrecht nieder:

„Ich bin ein Trottel. Wie kann ich nur denken, dass ich das kann. Was für ein Versager ich doch bin!“

Schade nur, dass unser Unterbewusstsein alles ernst nimmt – vollkommen egal, ob wir selbst von uns so etwas sagen oder es vielleicht vom Chef, der Familie oder den Kollegen immer wieder zu hören bekommen. Irgendwann sind wir dann auch voll und ganz davon überzeugt, dass wir überhaupt kein Recht darauf haben, erfolgreich (und/oder glücklich) zu sein.

Umgekehrt können wir uns aber auch dazu entschließen, ab dem heutigen Tag netter zu uns selbst zu sein und wenn schon etwas schief laufen sollte, uns lieber Mut zuzusprechen anstatt uns noch weiter fertig zu machen.

EXTRA: Bist du selbstbewusst? Was deine Worte über dich verraten

Hilfreich ist hier das Bild eines imaginären Bankkontos: Je mehr wir etwas Schlechtes zu uns sagen oder bildlich vorstellen, umso mehr wird von unserem imaginären Bankkonto Geld abgehoben. Wenn wir etwas Gutes zu uns sagen und bildlich etwas Positives denken, zahlen wir umgekehrt immer mehr Geld auf unserem Konto ein.

Beobachtet man erfolgreiche Menschen einmal genauer, lässt sich erkennen, dass diese immer wieder Geld auf ihr imaginäres Konto einzahlen. Es gibt sogar welche, die machen es jeden Morgen vor dem Spiegel, indem sie sich einfach nur wohlwollend zulächeln oder etwas Aufmunterndes, wie „Das schaffst du schon!“ denken oder zu sich sagen. Übrigens: Eine Parallele zwischen dem imaginären und tatsächlichen Bankkonto ist nicht auszuschließen.

Gedanken sind Aufträge an unser Unterbewusstsein und jeder Gedanke hat die Tendenz, sich zu verwirklichen.

Negative Glaubenssätze umformulieren

Die meisten Menschen haben Glaubenssätze – ob diese positiv oder negativ sind, entscheidet darüber, wie glücklich und erfolgreich sie sind, ob sie ihre Ziele erreichen oder eben nicht. Wer beispielsweise einen alten, einschränkenden Glaubenssatz hat wie …

„Ich muss immer alles im Griff haben, ohne mich läuft hier gar nichts!“

– weil er diesen Zeit seines Lebens bei seinem Vater, einem erfolgreichen Vollblut-Unternehmer, gehört und wahrgenommen hat – hat eine Einstellung, die gekennzeichnet ist von:

  • Zwang
  • Generalisierung (immer und überall)
  • Fremdbestimmung
  • Stresserzeugung

Einschränkende Glaubenssätze behindern uns wie ein Klotz am Bein. Zum Glück sind derartige Wahrnehmungen und Botschaften nicht in Stein gemeißelt. Sie können umprogrammiert werden, so dass wir eine Chance auf ein anderes, neues Mindset haben. Beispielsweise kann ein solcher alter, einschränkender Glaubensatz in einen neuen unterstützenden Glaubenssatz umformuliert werden, wie z. B.

„Ich vertraue voll und ganz auf mein Team, das mich immer gut vertritt!“

Dann ist die eigene Einstellung gekennzeichnet von:

  • Auswahl (positiv formuliert)
  • Generalisierung (immer und überall)
  • Selbstbestimmung
  • Befreiung (wohltuend)

Der Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg hängt also nicht nur, aber in einem entscheidenden Maß, von unserer Einstellung und den darauf folgenden Entscheidungen ab. Wer es schafft, negative Glaubenssätze umzuformulieren, kommt seinen Zielen ein gewaltiges Stück näher.

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