Innerhalb eines Unternehmens ist die Zielsetzung für eine produktive Arbeitshaltung äußerst wichtig. Diese wird meistens vom Eigentümer oder der Unternehmensleitung festgelegt und kontrolliert. Wobei dabei die Verantwortung gegenüber des eigenen Unternehmens, aber auch gegenüber der Gesellschaft und bestimmter sozialen Gruppen berücksichtigt werden muss. Die Ziele können vom jeweiligen Unternehmen individuell bestimmt werden. Dabei unterscheidet man in drei Arten von Zielen:

    1. ökonomische Ziele
    2. ökologische Ziele
    3. soziale Ziele

1. Ökonomische Ziele

Die ökonomischen Ziele innerhalb eines Unternehmens fokussieren sich insbesondere auf das Bereithalten einer ausreichenden Liquidität und das Erzielen von Gewinnen. Diese Ziele sind die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen eines Unternehmens. Beispiele hierfür sind:

  • Gewinnmaximierung
  • Umsatzmaximierung
  • Kostenminimierung
  • Erhöhung des Marktanteils
  • Beachtung des ökonomischen Prinzips

2. Ökologische Ziele

Da die Knappheit an Ressourcen auf der Erde immer größer wird, werden ökologische Ziele – ganz besonders im Bereich Nachhaltigkeit – immer wichtiger. Die größte Rolle spielt dabei Recycling, also die Weiterverarbeitung von bereits verwendeten Rohstoffen und somit die Vermeidung von Müll. Beispiele für ökologische Ziele sind:

  • umweltverträgliche Produktion
  • Schutz der Ressourcen
  • Recycling
  • Abfallminimierung

3. Soziale Ziele

Ziele im sozialen Bereich können zum Teil freiwillige, aber auch verpflichtende Maßnahmen sein. Doch egal, ob freiwillig oder verpflichtend, ein sicheres und angenehmes Arbeiten bringt eine Leistungssteigerung der Arbeitnehmer. Beispiele für soziale Ziele sind:

  • Sicherung und Erhaltung von Arbeitsplätzen
  • Schaffung von sozialen Einrichtungen für die Belegschaft (Sportanlagen)
  • Urlaubs- & Weihnachtsgeld
  • Weiterbildungsmöglichkeiten

Zielhierarchie

In einem Betrieb werden in der Regel mehrere Ziele gleichzeitig verfolgt, die voneinander abgeleitet sind. Diese Ziele stehen in einer bestimmten Rangordnung in Form von Ober- und Unterzielen zueinander. Man spricht dabei von einer Zielhierarchie.

Zielbeziehungen

Es gibt drei verschiedene Arten von Zielbezierungen

  1. Neutrale Ziele – Ziele, die komplett unabhängig voneinander sind (Bsp.: Schaffung eines Betriebskindergartens und Umweltschutz)
  2. Komplementäre Ziele – Ziele, die sich gegenseitig unterstützen (Bsp.: Erhöhung des Marktanteils und Umsatzsteigerung.
  3. Konkurrierende Ziele – Ziele, die sich gegenseitig behindern (Bsp.: Mitarbeiterzufriedenheit und Personalkosteneinsparungen)

 

 

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