Die funktionsorientierte Organisation schafft Organisationseinheiten, in denen die Kompetenz für die jeweilige Funktion (z. B. Beschaffung oder Absatz) sich auf alle Leistungen des Unternehmens beziehen (Verrichtungsprinzip). Bei dem Liniensystem sind sämtliche Stellen und Abteilungen nach einem einheitlichen Instanzenweg eingegliedert, von dem nicht abgewichen werden darf.

Wenn innerhalb eines Liniensystems zur Entlastung zusätzlich Stäbe zugeordnet werden, dann spricht man von einem Stabliniensystem. Stäbe haben hauptsächlich eine beratende Funktion ( z. B. Recht, Revision).

 

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