Was ist Künstliche Intelligenz?
Künstliche Intelligenz (engl.: artificial intelligence), abgekürzt „KI“, ist ein Teilgebiet der Informatik, das Ergebnisse aus vielen Forschungsbereichen, unter anderem der Psychologie, Mathematik, Philosophie und Linguistik, einbezieht. Dabei geht es um die Fähigkeit von Maschinen, Aufgaben auszuführen, die typischerweise mit menschlicher Intelligenz assoziiert werden. Der Begriff beschreibt heute aber auch eine breite Palette von Technologien, die viele der Dienstleistungen und Waren, die wir täglich nutzen, ermöglichen – von Apps, die Fernsehsendungen empfehlen, bis hin zu Chatbots, die Kunden in Echtzeit unterstützen.
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Diese Aufgaben können KIs übernehmen
Zu den Aufgaben, die eine KI mittlerweile übernehmen kann, gehören z. B. das Erkennen von Sprache, das Treffen von Entscheidungen und das Erkennen von Mustern. KI ist ein Oberbegriff, der eine Vielzahl von Technologien umfasst, darunter maschinelles Lernen, Deep Learning und die Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP). Mit diesen Fähigkeiten lassen sich jeweils konkrete Funktionen erschließen: Übersetzer-KIs wie DeepL können Texte aus jeder Sprache in jede beliebige andere Sprache übersetzen, KI-Systeme wie DALL-E können Bilder aus ausgelesenem Bildmaterial erzeugen und Chatbots wie ChatGPT funktionieren wie eine Suchmaschine, mit der man gleichzeitig eine Unterhaltung führen kann.
Defizite und Kritik an KI-Modellen
Gleichzeitig haben viele KI-Modelle auch mit Defiziten und Kritik zu kämpfen. Eines der Hauptprobleme generativer KI sind sogenannte „Halluzinationen„: Der Begriff beschreibt ein Phänomen, bei dem der Output einer KI von der Realität abweichen, sinnlos wirkt oder bei dem eine Faktenbasis zu fehlen scheint. Das führt unter anderem zur Verbreitung von Falschinformationen.
Andererseits gerät auch KI, die zur Erstellung von Bildern und Videos – spezifisch für die Erstellung von sogenannten „Deepfakes“ – genutzt wird, zunehmend in die Kritik. Der Grund ist simpel: Mithilfe der KI kann Bildmaterial von Straftaten oder belastendem Material erstellt werden. Dabei sind real existierende Menschen die Akteure im Bildmaterial. Häufig wird das Material dann ohne Einverständnis der betroffenen Personen geteilt.
