Existenzgründer Lexikon
Eisenhower Prinzip

Das Eisenhower Prinzip ist ein Analyse Tool, das beim Prioritäten setzen helfen soll. Es spricht also vor allem das Zeitmanagement an und soll helfen die eigenen Ziele schneller und besser zu erreichen.

Ursprung des Eisenhower Prinzips

Der ehemalige Us Präsident Dwight D. Eisenhower vermischte das klassische Zeitmanagement mit einer Postkorbübung: Daraus entstand das Eisenhower Prinzip. Er erfand also einen Weg um seine Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit zu organisieren. Obwohl die Erfindung dieses Prinzips Mitte des 20. Jahrhunderts stattfand, ist es immer noch aktuell: Wenn man es richtig anwendet.

Wozu braucht man das Eisenhower Prinzip?

Es soll zeigen, wie wichtig die Aufgaben oder Projekte einer Person oder eines Unternehmens sind. Dadurch verhindert man, dass sich MitarbeiterInnen in unwichtigen Aufgaben zu lange aufhalten oder wichtige Dinge nicht schnell genug bearbeiten. Kurz gesagt: Die wichtigsten Aufgaben sollen zu erst erledigt werden, während man die unwichtigen Dinge aussortiert.

Es ist zwar simpel aufgebaut, trotzdem ist es sehr hilfreich für das Zeitmanagement eines Unternehmens.

Wie funktioniert das Eisenhower Prinzip?

Hierbei gibt es vier Möglichkeiten, wie man die Aufgaben verteilt: Je nach Wichtigkeit (wichtig/nicht wichtig) und Dringlichkeit (dringend/nicht dringend). Diese werden dann A, B, C, oder D Aufgaben genannt und in vier Quadranten eingestuft (I, II, III, IV):

  1. A / I = dringend und wichtig: Sofort selbst erledigen. Am besten heute noch.
  2. B / II = nicht dringend, aber wichtig: Terminieren und selbst erledigen. Schreibe dir die Aufgaben in deinen Kalender und erledige sie, sobald du mit A / I fertig bist.
  3. C / III = dringend, aber nicht wichtig: An andere delegieren. Hierfür stehen KollegInnen oder DienstleisterInnen zur Verfügung.
  4. D / IV = nicht dringend und auch nicht wichtig: Muss nicht bearbeitet werden, kann also in den Papierkorb oder wird gemacht, wenn nichts anderes ansteht.

Allein die simple Abstufung in jeweils zwei Kategorien reicht aus: Das Unternehmen hat ein effektiveres Zeitmanagement und die MitarbeiterInnen können ihre Prioritäten besser setzen.

 

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