Vielleicht kannst du den Satz „Du musst einfach positiv bleiben!“ langsam nicht mehr hören. Und es stimmt ja auch: Dauerhaft super gelaunt zu sein, ist einfach nicht realistisch. Aber beim positiven Denken geht es gar nicht darum, sich alles schönzureden. Es bedeutet vielmehr, den gesunden Blick auf die Dinge nicht zu verlieren. Wer positiv bleibt, sieht die Situation so, wie sie wirklich ist – und malt sich nicht die schlimmste Version der Wahrheit aus.
Wir Menschen neigen nämlich dazu, sehr streng mit uns selbst zu sein und katastrophale Szenarien im Kopf durchzuspielen. Nach einem kleinen Patzer denken wir sofort, wir hätten komplett versagt oder dass uns nun der schlimmste anzunehmende Fall droht. Dabei ist das in den allermeisten Fällen völlig übertrieben.
Wer erfolgreich im Berufsleben steht, schaut den Tatsachen ins Auge, behält den Überblick und versucht, den Kopf oben zu halten. Hier sind drei einfache Methoden, die dir dabei helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren und zuversichtlich zu bleiben:
1. Den Wald sehen, nicht nur die einzelnen Bäume
Wenn etwas schiefgeht, neigen wir dazu, uns nur noch auf diesen einen Fehler zu versteifen. Wir klammern uns an das Problem – zum Beispiel an den einen Satz, den wir in einer zehnminütigen Präsentation verpatzt haben. Oder wir grübeln tagelang über eine kritische Anmerkung nach, die wir zu einem Folienentwurf bekommen haben.
Dabei vergessen wir: Ein einziger kleiner Stolperstein in einem Projekt wird höchstwahrscheinlich nicht deine ganze Karriere ruinieren.
- Der Tipp: Schau auf das große Ganze. Erinnere dich an all die Dinge, die sonst gut laufen, und rücke den kleinen Fehler in den richtigen Gesamtzusammenhang.
2. Einfach mal lächeln, um die Stimmung zu drehen
Wenn du das Gefühl hast, einen Fehler gemacht zu haben, zieht dich das automatisch runter. In solchen Momenten fällt es natürlich schwer, glücklich zu sein und gute Miene zum bösen Spiel zu machen.
Versuche es trotzdem einmal mit einem Lächeln. Die Wissenschaft zeigt, dass allein das Hochziehen der Mundwinkel dabei hilft, positive Gefühle im Gehirn zu erzeugen. Gleichzeitig werden Stresshormone abgebaut, die sonst deiner Gesundheit schaden würden. Zwinge dich entweder selbst zu einem kurzen Lächeln oder suche bewusst die Nähe von gut gelaunten Kollegen. Das Lächeln erinnert dich auf ganz einfache Weise daran:
- dass die Welt wegen eines Fehlers nicht untergeht
- und dass du dein Leben und deine Arbeit wieder entspannter sehen darfst.
3. Verschwende keine Energie an Dinge, die du nicht ändern kannst
Lerne aus deinem Fehler oder der blöden Situation und hake die Sache dann ab. Du kannst die Vergangenheit nicht mehr ändern – es gibt schlicht keine Zeitmaschine. Wenn du dich gedanklich ständig im Kreis drehst und einem alten Missgeschick hinterhertrauerst, blockierst du nur deine aktuelle Konzentration.
Mach die Sache nicht noch schlimmer, indem du durch das ständige Grübeln den Fokus verlierst und den nächsten Fehler einbaust. Bleibe produktiv und handlungsfähig, indem du die Lehre aus der Sache ziehst und den Blick nach vorne richtest.





Mich hat dieser Beitrag inspiriert, obwohl ich mit 75 Jahren nach 33-jähriger Selbstständigkeit nicht mehr aktiv tätig bin.
Weil es auch ein bisschen mein Lebensmotto unterstützt.
Jeder Tag an dem Du nicht lachst ist ein verlorener Tag.
Die Optimisten haben die Welt geschaffen und nicht die Pessimisten.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer sehr wichtigen Tätigkeit !
Danke für das Feedback. Wir freuen uns, dass der Artikel unsere Leser und Leserinnen inspiriert. Grüße Frederike vom u.de-Team
Es ist tatsächlich sehr oft so, dass man sich auf etwas konzentriert was man gar nicht beeinflussen kann. Mit einer proaktiven Haltung fällt es auch viel leichter positiv zu Denken.