Schlechte Angewohnheiten: 3 Tipps, um sie zu verändern

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Schlechte Angewohnheiten 3 Tipps, um sie zu verändern
© fotografierende - pexels.com

Jeder von uns hat sie und jeder möchte sie ablegen: schlechte Angewohnheiten. Egal, ob du:

  • Mehr ausgibst, als du verdienst
  • Zu viel Junk Food isst
  • Zu viel Fernsehen schaust

Dies sind nur drei Beispiele von ungesunden Gewohnheiten. Die meisten von uns haben diese auf die eine oder andere Weise. Manchmal werden unsere Verhaltensweisen zu regelmäßigen Gewohnheiten, die schwer zu verändern sind. Denn die meisten dieser Angewohnheiten haben sich zu irgendeinem Zeitpunkt in unseren Alltag eingeschlichen.

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Doch warum ist es so schwer mit schlechten Gewohnheiten zu brechen? Ein Grund dafür ist, dass es nur einen Moment der Schwäche braucht, um sich zu einer schlechten Entscheidung hinreißen zu lassen. Beispielsweise, wenn du dir sagst „Ach, nur ein Cookie bringt mich nicht um“. Diese Einstellung kann jedoch gefährlich sein. Es ist allzu leicht für uns, den Versuchungen des Alltags nachzugeben.

Es gibt unzählige psychologische Tricks, die Menschen helfen können, mit schlechten Angewohnheiten umzugehen. Hier sind drei Strategien, um eine ungesunde Gewohnheit aufzugeben.

1. Schreibe eine Liste „Warum“

Vermutlich kennst du bereits die Gründe, warum du mit deinen schlechten Angewohnheiten brechen solltest. Jeder weiß, was übermäßiges Essen und Trinken für unsere Gesundheit und übermäßiges Einkaufen für unser Bankkonto bedeutet.

Wenn Entscheidungen immer auf Logik basieren würden, hätten wir nie das Bedürfnis einem Verlangen nachzugeben. Aber natürlich tun wir das nicht. Jedes Mal, wenn wir nachgeben, lassen wir unsere Emotionen die Entscheidung treffen.

Oftmals erliegen wir unseren ungesunden Gewohnheiten, da sie unsere negativen Emotionen für kurze Zeit verdrängen. Diese Emotionen können sein:

  • Angst
  • Traurigkeit
  • Einsamkeit
  • Langeweile

Balanciere deine Emotionen aus. Dies wird deine Entscheidungsfindung verbessern und dir helfen, deinen negativen Angewohnheiten zu widerstehen. Versuche deine Entscheidungen nach logischen Prinzipien zu treffen.

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Um logikbasierte Entscheidungen zu treffen, hilft es Listen zu führen.

Schreibe dir eine Liste mit all den Gründen auf, warum du deine schlechten Gewohnheiten vermeiden solltest.

Führe zusätzlich du alle Gesichtspunkte auf, wie du dich künftig besser fühlen kannst, sobald du deine Angewohnheiten ablegst.

Wenn du dann versucht bist, einer ungesunden Gewohnheit nachzugehen, kannst du stattdessen nach deiner Liste greifen. Das Lesen darüber wird deine Emotionen beruhigen und dein logisches Denken erhöhen.

Als gutes Beispiel dient das Essen von ungesunden Snacks während man Abends auf dem Sofa liegt. Wenn du mit dieser Versuchung konfrontiert wirst, kannst du einfach nach deiner Liste greifen und sie lesen. Dies erinnert dich sofort an Gründe, warum du stark bleiben solltest: „Du wirst morgens stolz auf dich selbst sein, wenn du kein Junk Food isst“ und „Das Essen von Junk Food macht deine Hose eng“.

Interessanterweise verschwinden Heißhungerattacken normalerweise nach ein paar Minuten. Die Zeit, in der du deine Liste ließt, kann dir helfen das Heißhungergefühl zu vertreiben.

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2. Schaffe dir selbst Hindernisse

Selbst mit Hilfe einer Liste sind die schlechten Gewohnheiten manchmal einfach zu verlockend. Vielleicht liegt das daran, dass sie zu bequem sind. Vielleicht liegt es daran, dass sie immer da sind.

Bei der zweiten Methode versucht man den die Versuchungen schwer zugänglich zu machen. Die „Schwierigkeit“ kann je nach Situation variieren. Wenn du beispielsweise aufhören möchtest zu trinken und zu rauchen, dann solltest du keines der beiden Dinge Zuhause aufbewahren und nicht in Bars gehen.

Aber das ist nicht immer so einfach, wie es klingt. Es gibt viele unkontrollierbare Situationen, die Versuchungen hervorrufen können. Beispielsweise, wenn der Partner eine andere Ernährungsweise pflegt, als man selbst. Es kann schwierig sein auf Zucker zu verzichten, wenn der Partner viel Süßigkeiten isst. Hierbei kann man eine praktische Lösung vereinbaren. Beispielsweise kann ein Partner die Süßigkeiten und Versuchungen bewusst verstecken.

Frage dich: Welche Hindernisse kannst du für deine eigenen schlechten Gewohnheiten an Ort und Stelle bringen?

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Bist du ein spontaner Online-Einkäufer? Dann verhindere, dass dein Computer deine Kreditkartennummer speichert. Bewahre stattdessen deine Kreditkarte an einem schwer zugänglichen Ort auf (wie beispielsweise im Kofferraum deines Autos).

Bist du Social Media süchtig und kannst dein Handy nicht aus der Hand legen? Es gibt Apps, die Social Media zeitlich begrenzen können.

Diese Techniken können dir helfen. Sie erschweren den Zugang zu deinen schlechten Gewohnheiten und helfen dir dabei diese loszuwerden.

3. Denke dir ein persönliches Mantra aus

Die ersten beiden Punkte sind jedoch nicht immer hilfreich. Manchmal ist der Verstand mit Selbstzweifeln gefüllt und es ist schwer den negativen Angewohnheiten zu widerstehen. Du könntest dir selbst sagen: „Ich bin stark“ oder „Du kannst standhalten“.

Entwickle ein Mantra, welches dir hilft deine Ziele zu erreichen. Somit wirst du weniger schlechte Entscheidungen treffen und frisch ins neue Jahr starten.

Als Beispiel hierfür dient eine toxische Beziehung zum Ex-Partner. Bist du versucht deinem Ex-Partner zu schreiben, wenn du dich einsam oder traurig fühlst? Eine kurze Nachricht kann diese Gefühle manchmal vorübergehend lindern. Wenn die Beziehung jedoch toxisch war, kann ein weiterer Kontakt auf lange Sicht schädlich sein. Jedes Mal, wenn du deinem Ex-Partner eine Nachricht schicken willst, solltest du das Wort „Selbstachtung“ wiederholen. Dieses Beispiel lässt sich auch gut auf die Business-Welt übertragen.

Entwickle dein eigenes Mantra, welches dir helfen kann, deinen schlechten Gewohnheit zu widerstehen. Die Wiederholung einer Phrase kann deine Selbstdisziplin enorm steigern. Außerdem erinnert dich ein Mantra an die Gründe, warum du etwas nicht tun solltest.

Gib die Dinge auf, die dich zurückhalten

Es ist wichtig mit negativen Dingen zu brechen.

Du bist nur so gut wie deine schlimmsten Gewohnheiten.

Also versuche dein Bestes, um das aufzugeben, was dich im Leben zurückhält, und deine guten Gewohnheiten werden viel effektiver werden.

Vergiss nicht, dass Fehler Teil des Prozesses sind. Es wird Zeiten geben, in denen du es vermasselst, aber nicht aufgibst. Betrachte jeden Fehler als Chance, besser zu werden und mental stärker zu werden.

Dieser Artikel wurde von Amy Morin auf Englisch verfasst und am 26.11.2019 auf forbes.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren Lesern zu relevanten Themen austauschen können.

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