Wer sich mit SEO, Social Media und Sichtbarkeit in der KI-Suche beschäftigt, der sollte sich die kommende Funktion in der Google Search Console ansehen. Google ermöglicht es bald Unternehmen, Profile bei Instagram, TikTok, YouTube und X als eigene Property zu hinterlegen.
Dadurch wird sichtbar, über welche Suchbegriffe Beiträge und Videos bei Google gefunden werden.
Google behandelt Social Content als eigene Suchfläche
Die Search Console zeigt künftig Impressionen, Klicks, Klickrate, durchschnittliche Position, erfolgreiche Inhalte und die Suchbegriffe, über die Nutzer auf Beiträge oder Videos gelangt sind.
Wichtig ist: Likes, Kommentare oder Follower verbessern nicht automatisch das Ranking der eigenen Website. Social Media wird dadurch also nicht plötzlich zu einem direkten Rankingfaktor.
Die Neuerung zeigt aber, dass öffentlich zugängliche Social-Media-Inhalte selbst über Google gefunden werden können.
Aus Social Media wird Search Content
Viele Unternehmen erstellen Beiträge bisher nur für den Feed. Künftig sollte man sich zusätzlich fragen: Nach welchem Begriff soll dieser Inhalt gefunden werden?
Ein Immobilienmakler sollte ein Video nicht nur „Drei Fehler beim Verkauf“ nennen. Eindeutiger wäre: „Drei Fehler beim Immobilienverkauf in Augsburg“.
Wichtige Suchbegriffe sollten natürlich im Titel, in der Beschreibung und im gesprochenen Inhalt vorkommen. Das bedeutet jedoch nicht, ein Keyword möglichst oft zu wiederholen.
Moderne Suchsysteme verstehen nämlich Zusammenhänge und Synonyme. Und wenn man in einem Video nur ein Keyword zehn Mal wiederholt, ist es nicht hilfreich.
Entscheidend bleibt, dass der Inhalt hilfreich ist.
Lokale Unternehmen sollten Leistung und Ort verbinden
Für regionale Unternehmen ist die Neuerung besonders interessant. Wer in einem bestimmten Einzugsgebiet arbeitet, sollte seine Leistungen regelmäßig mit dem passenden Ort verbinden.
Also in meinem Fall nicht nur „SEO & Webdesign“, sondern „SEO & Webdesign in Augsburg“.
Das gilt für Profilbeschreibungen, Videotitel, Beiträge und lokale Ratgeber. Wer aber lokal arbeitet und seinen Standort nie erwähnt, verschenkt Potenzial.
Branding wird in der KI-Suche wichtiger
Ein Unternehmen kann heute über mehr Suchflächen gefunden werden: über die eigene Website, Social-Media-Beiträge, Videos oder das Google Unternehmensprofil. Kunden brauchen mehr Anlaufpunkte.
Wer regelmäßig über sein Thema und seinen Ort spricht, reale Projekte zeigt, stärkt die Verbindung zwischen Marke, Leistung und Standort.
Auch KI-Systeme greifen auf unterschiedliche Quellen zurück. Firmenname, Leistungen, Standort und Positionierung sollten deshalb auf der Website, im Google Unternehmensprofil und auf Social Media zusammenpassen.
Was Firmen jetzt konkret tun sollten
Sobald die Funktion verfügbar ist, sollten die wichtigsten Social-Media-Profile hinterlegt werden. Danach lohnt sich ein Blick auf Suchbegriffe, Klicks und erfolgreiche Inhalte.
Aus diesen Daten kann ein einfacher Prozess entstehen: Ein wirtschaftlich relevantes Thema auswählen, einen passenden Suchbegriff definieren und bei regionalen Angeboten den Ort ergänzen. Das ist die Formel:
Thema x Ort x Eigener Name oder Unternehmensname
Ein Website-Artikel kann zum Beispiel als Grundlage für ein YouTube-Video, mehrere Kurzvideos, einen LinkedIn-Beitrag und einen Beitrag im Google Unternehmensprofil dienen.
Fazit: SEO endet nicht mehr auf der eigenen Website
Nur weil ein Unternehmen täglich Inhalte veröffentlicht, wird es nicht automatisch sichtbarer. Firmen sollten echte Projekte zeigen, Erfahrungen teilen, Kundenfragen beantworten und konkrete Probleme erklären.
Die neue Search-Console-Funktion zeigt, dass Social Media Teil der Google-Suche ist. Website, Videos, Social Media, Google Unternehmensprofil und Markenkommunikation sollten deshalb dieselben Leistungen, Themen und Standorte verständlich vermitteln.
Das ist deshalb mein Ausblick und Fazit: Unternehmen sollten Social Media nicht mehr nur als Plattform für Reichweite betrachten. Richtig eingesetzt wird daraus ein zusätzlicher Kanal für SEO, lokale Sichtbarkeit, Branding und die Auffindbarkeit in KI-Systemen.





This actually ties in nicely with the idea of a seamless user experience—no downloads or sign-up walls. If you’re managing…
thanks for sharing
Glauben Sie, dass durch KI gestützte Phishing-Angriffe Online-Betrug schwerer erkennbar machen werden?