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Ganz gleich ob KI-Startup, Nachtlokal oder der Bäcker um die Ecke: Kaum ein Unternehmen kommt heute noch ohne Präsenz in den sozialen Medien aus. Auch wenn immerhin noch 7 von 10 Unternehmen auf einen traditionellen Mediamix aus TV, Social und Performance setzen, zeigt eine aktuelle Online-Befragung der ManyMinds Agency Group: Das meiste Geld fließt in das Marketing auf Social Media hinein – das zeigt sich vor allem im B2B-Bereich. Was genau der Blick auf die Budgetverteilung verrät, erklären wir dir hier.

Mehr Erkenntnisse aus dem Marketing kannst du am Ende dieses Beitrags finden.

Social Media im B2C-Bereich an der Spitze

Für die Befragung wurden insgesamt 126 Marketingverantwortliche aus Unternehmen und Agenturen in der DACH-Region im September und Oktober 2025 nach ihren Budgetverteilungen und Kanalwahrnehmungen, den Erfolgsfaktoren sowie der Rolle von Social, Performance und klassischen Medien im zukünftigen Mediamix online befragt.

Demnach setzen 80 Prozent der Marketingverantwortlichen im B2B-Bereich und 59 Prozent der Verantwortlichen im B2C-Bereich auf Social-Kanäle wie Instagram, TikTok und Co. 71 Prozent der Befragten interessieren sich insbesondere aufgrund der Branding- und Performance-Möglichkeiten für diese Kanäle. Unter den B2C-Unternehmen ist Social Media mit 83 Prozent der am weitesten verbreitete Paid-Media-Kanal, gefolgt von SEA (71 Prozent) und Display-Advertising (73 Prozent). Im B2B steht SEA an der Spitze (77 Prozent), danach Display- (58 Prozent) und Printwerbung (55 Prozent).

B2B-Unternehmen geben mehr für Social Media aus als B2C

Etwa 70 Prozent sind dennoch überzeugt, dass es sich lohnt, auf einen ausgewogenen Mediamix zu setzen. 87 Prozent der Top-Performer – derjenigen, die ihre Social-Media-Strategie als besonders erfolgreich bewerten – halten es für essenziell, Social Media mit Performance-Kanälen zu integrieren. Zudem rechnen 70 Prozent der Marketingverantwortlichen mit wachsenden Budgets für ihre Social-Kanäle, wobei bereits jetzt 40 Prozent des gesamten Media-Budgets in Social-Kanäle einfließen. Besonders interessant: Während B2B-Unternehmen im Schnitt 45 Prozent ihres Media-Budgets für Social Media ausgeben, sind es bei B2C-Unternehmen lediglich 35 Prozent.

Auch weitere Paid-Kanäle wie Influencer-Marketing, SEA und Display sollen ausgebaut werden. Dabei entwickelt sich das Influencer-Marketing am stärksten – hier planen 39 Prozent einen Ausbau ihres Budgets. In 28 Prozent der Unternehmen soll (D)OOH (digitale Außenwerbung) ebenfalls mehr Budget erhalten, Audio in 26 Prozent der Firmen. Klassische Kanäle leiden allerdings unter dem Ausbau von Social Media: 49 Prozent der befragten Entscheider planen Kürzungen im Printbereich, bei TV sind es 29 Prozent, die planen, ihr Budget zu reduzieren.

Kurzum: Media-Marketing funktioniert heute deutlich anders als noch vor einigen Jahren. Das sieht auch Gero Maskow, Geschäftsführer der ManyMinds Group so: „Die klassische Reichweitenlogik funktioniert in einem fragmentierten Markt nur bedingt. Wenn etwas auch 2026 funktionieren kann, dann ist es ‚Social first‘.“

Die Umsetzung bleibt für viele Unternehmen allerdings weiterhin eine Hürde. Eine der größten Herausforderungen bei der Integration von Social Media, so 41 Prozent der Befragten, ist die kanalübergreifende Erfolgsmessung. Aber auch die Dynamiken der verschiedenen Media-Kanäle zu managen, fällt vielen Unternehmen schwer.

Klar ist: Ein starres Budget-Modell funktioniert so wie gehabt nicht mehr. „Marken müssen lernen, klassische und digitale Kanäle in Echtzeit zu orchestrieren. Dafür sind neue Strukturen erforderlich: agile Teams, spezialisierte Einheiten und eine echte Kollaboration zwischen Media-, Social- und Performance-Experten“, so Maskow.

Mehr rund um das Thema Marketing kannst du hier erfahren:

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