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Podcasts werden zu einemwertvollen Bestandteil einer Marketingstrategie für kleine Unternehmen. Hier sind fünf Gründe, warum dein Unternehmen einen Podcast in Betracht ziehen sollte:

1. Potenzielle Kunden hören zu

Mehr als ein Drittel (39 %) der Inhaber von KMUs hören Podcasts, und 65 % hören sie mindestens einmal pro Woche. Dies ergab eine Umfrage des kleinen Marktforschungsunternehmens Bredin. Je größer das Unternehmen, umso mehr hören Podcasts. Bredins Umfrage zeigte, dass 70 – 72 % der Inhaber von Unternehmen mit 100 bis 500 Mitarbeitern einschalten.

„Wenn du ein Unternehmen in einer Branche mit hohem Kundennutzen bist, dann kann ein Podcast eines deiner effektivsten Bildungs- und Marketinginstrumente sein.“

So Spencer Shaw, Gründer der Podcast-Produktionsfirma PodKick Media.

Doch was sagen Studien aus Deutschland?

2. Erreiche qualifiziertere Interessenten

Keiner kann jede Woche Hunderte von Einzelberatungen mit potenziellen Kunden durchführen. Ein Podcast ermöglicht es daher, diese potenziellen Kunden als Zuhörer zu erreichen – und sogar mehr.

Die beliebtesten Podcast-Themen

„Du kannst deine Glaubwürdigkeit nicht unter Beweis stellen, ohne dein Fachwissen weiterzugeben, und wenn du dein Wissen weitergibst, wirst du hilfreich. Du wirst für deine Zuhörer wertvoll.“

So erklärt es Stephen Woessner in seinem Podcast Onward Nation – einem täglichen Podcast für Geschäftsleute.

„Es ist viel wahrscheinlicher, dass du dann eine Geschäftsbeziehung aufbauen kannst. Du musst deine Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen.“

3. Qualitativ hochwertige Leads

Marketingspezialisten ringen häufig mit verlorenen Kunden. Laut Shaw ist ein Podcast besonders wertvoll in Branchen, in denen der Verlust von Kunden teuer und der Customer-Lifetime-Value hoch ist.

Interessenten hören deinen Podcast vielleicht nicht jede Woche, aber wenn du eine Anhängerschaft aufbaust, werden viele immer wiederkommen und die Beziehung vertiefen. Shaw betont, dass Interessenten und Kunden dadurch vorbereiteter sind. Das vereinfacht den Onboarding-Prozess wesentlich.

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4. Auch für kleine Marketingbudgets

Du kannst einen Podcast mit nur einem Mikrofon und Hosting starten. Beispielsweise kostet das Samson Meteor Mikrofon auf Amazon 49,81 €. Das Podcast-Hosting kostet etwa 20 € im Monat, wenn du die gesamte Bearbeitung und Produktion selbst durchführst.

5. Podcasting kann lukrativ sein

Der erfolgreiche Podcaster Woessner führt seinen Erfolg zu einem großen Teil auf seine Verkaufsmethode „Trojanisches Pferd“ zurück. Dies beschreibt seine Strategie, sich vor Branchenführern und wichtigen Entscheidungsträgern zu präsentieren, indem er diese in seiner Show interviewt. Das kann sich jeder Podcaster zunutze machen.

Zusätzlich zur Generierung von Leads und Sales – die Grund genug sind, einen Podcast zu starten – kann ein Podcast zu einerQuelle zusätzlicher Einnahmen durch Sponsoring werden.

Das Hosten eines Podcasts bringt neben dem Aufwand vor allem auch Spaß. Du lernst interessante Gäste kennen und interviewst sie. Außerdem verbindet es dich mit Zuhörern, die du anders vielleicht nicht kennengelernt hättest.

EXTRA: Online Marketing-Podcasts: Die Top 10

Dieser Artikel wurde von Gerri Detweiler auf Englisch verfasst und am 25.06.2018 auf www.forbes.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren Lesern zu relevanten Themen austauschen können! Hinweis: Der Artikel enthält Affiliate Links.

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