Location-based Services & mobiles Internet: Nutzen Sie die Vorteile für Ihr Unternehmen!

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So setzen Sie mobiles Internet richtig ein

Die Nachfrage nach mobilen Lösungen im Service wächst. Unternehmen sind nun aufgefordert, zum einen sich den sich wandelnden Kundenbedürfnissen zu stellen und zum anderen durch den Einsatz neuer Technologien den Servicenutzen zu verbessern.

Die große Mehrheit der Teilnehmer ist sich darüber im Klaren, dass die Bedeutung mobiler Services weiter zunehmen und dabei positive Auswirkungen auf die Verbesserung des Images und Erhöhung der Bekanntheit der Unternehmen haben wird.

Dominierende Themen für die Verantwortlichen sind zum einen die „Vereinfachung der Kundenprozesse“ und die „Anpassung an Kundenszenarien“, zum anderen die „Individualisierung der Kundenangebote“ sowie die „Personalisierung der Kundenlösungen“.

Der Trend zu Nutzung mobiler Services spiegelt sich in den hauptsächlichen Kundensituationen wider: 1. Kontaktaufnahme, 2. Informationsbereitstellung und 3. Anwendungsunterstützung.

Apps/Dienste, Communities, Blogs, Wikis und Social Media im Service sollen nach Ansicht der befragten Unternehmen in Zukunft zur „Vereinfachung von Lösungen“, zur „Erhöhung der Effizienz“ und zur „Verbesserung der Ergebnisse“ eingesetzt werden. (vgl. X [iks], Umfrage „Service immer und überall“, 2012)

Mobile Servicelösungen – Location-based Services

Mobile Servicelösungen wie z.B. „Location-based Services“ (LBS), wird aber mindestens schon von jedem vierten Deutschen genutzt – über sogenannte Apps, Applikationen, die man auf sein Smartphone laden kann.

Diese Apps decken mittlerweile nahezu alle Themenbereiche ab: Eben Navigation, Verkehr, Carsharing, Taxi, Augmented Reality (erweiterte Realität), Sport, Gastronomie, Tourismus oder auch Spiele.

Die Erkenntnis der verstärkten mobilen Nutzung von Serviceangeboten basiert auf einer Studie der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, BLM. Erarbeitet wurde die Analyse von der Strategieberatung Goldmedia.

Die Nachfrage steigt

Demnach gab es Ende 2012 in Deutschland 181 Anbieter von Location-based Services. Die Zahl der Dienste wächst allerdings rasant. Experten gehen davon aus, dass künftig in nahezu jede Applikation eine LBS-Funktion integriert sein wird.

Die ersten LBS-Dienste starteten in Deutschland 2005. Seinerzeit gab es weniger als zehn Anbieter. Bis heute hat sich das Angebotsspektrum stark vergrößert: Inzwischen gibt es Anwendungen in nahezu allen Bereichen.

Beispiele für soziale LBS-Dienste aus Deutschland sind Friendticker, MeetOne und F1eld. Zunehmend populär sind in Deutschland auch Carsharing-Angebote wie Flinkster mit aktuell 190 000 Nutzern, Car2Go mit 90 000 oder DriveNow mit 70 000.

Die Applikation „Immonet“ mit Augmented Reality-Funktionen ist für Wohnungssuchende nützlich. Die App erkennt per GPS die Blickrichtung des Nutzers und zeigt anhand der hinterlegten Angebotsdaten die Entfernung und Richtung zu passenden Immobilien an.

Noch ist der LBS-Markt am Entstehen: Nur jeder fünfte Anbieter in Deutschland kann aktuell mit seiner App bzw. seinem LBS-Feature relevante Umsätze generieren.

Diverse Nutzerstudien zeigen, dass 2012 schon jeder dritte bis vierte Deutsche Location-based Services angewendet hat. Laut der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) nutzen 37 Prozent der mobilen Internetnutzer standortbezogene Dienste mindestens einmal täglich. Am beliebtesten sind dabei standortbezogene Navigations-Dienste, die bereits 56 Prozent der LBS-User anwenden. (vgl. GOLDMEDIA, Studie „Location Based Services 2013”, 2013)

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Dirk Zimmermann
Dirk Zimmermann interessiert sich besonders für die Entwicklung und Etablierung des Service im nationalen wie internationalen Wirtschaftskontext. Als Gründer des X [iks] Institut für Kommunikation und ServiceDesign® beschäftigt er sich mit der Entwicklung von zukunftsfähigem Service und der Gestaltung kundengerechter Kommunikation. Seine Spezialgebiete sind die Entwicklung nachhaltiger Servicestrategien, die Gestaltung innovativer Serviceprodukte, sowie der Aufbau eines erfolgreichen Servicemarketings.

1 Kommentar

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