Wann es sich lohnt, Freelancer zu engagieren

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Als Freelancer auf der ganzen Welt durchstarten: 5 Tipps
© Daria Shevtsova – pexels.com

Ein Website-Relaunch steht an oder du benötigst Grafiken für eine Instagram-Kampagne: in zahlreichen Fällen lohnt es sich für Unternehmen dafür FreelancerInnen zu engagieren. Schneller Einsatz, geringere Einarbeitungszeit, Expertise und Erfahrung sowie das flexible Management saisonaler Schwankungen sind nennenswerte Vorteile. Wann es für dich die richtige Entscheidung ist, externe ExpertInnen dazuzuholen und welche Faktoren für eine erfolgreiche Zusammenarbeit eine Rolle spielen, erfährst du hier.

Du überlegst FreelancerInnen für dein Unternehmen zu engagieren? Das ist tatsächlich einfacher und unkomplizierter als du vielleicht denkst. Die modernen digitalen Möglichkeiten zur Knüpfung neuer Kontakte können nämlich nicht nur auf Tinder für die Partnersuche genutzt werden. Ebenso wie Remote Work nicht nur die innerbetriebliche Zusammenarbeit neu formuliert. Kreative Expertise kann über digitale Technologien schnell ins eigene Haus geholt werden und das macht bei bestimmten Aufgaben und Rollen mehr Sinn als bei anderen.

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Expertise aus dem Kreativbereich ins Haus holen

Du wünschst dir Unterstützung beim Start deines Online-Shops? Du möchtest Brand Awareness für dein Unternehmen auf LinkedIn erzielen? Mit dem Engagement von FreelancerInnen kannst du dir in so einem Fall bedarfsorientiert ExpertInnenwissen in dein Unternehmen holen. Die Beauftragung rentiert sich beispielsweise bei Ad-Hoc-Aufträgen oder wenn du dir ein spezifisches Know-how wünschst. Statt dich selber in die komplexe Thematik einzuarbeiten und dich mit den neuesten Anwendungen vertraut zu machen, können dir ExpertInnen zur Seite stehen. Für stark koordinativ ausgeprägte Tätigkeiten empfiehlt es sich dagegen oftmals, Festangestellte einzustellen, die sich in deinem Unternehmen gut vernetzen können.

Bei der Beauftragung den direkten Weg wählen

Die Vermittlung von FreelancerInnen kann auf unterschiedliche Weise angegangen werden. Auf vielen Plattformen ist es in der Regel so, dass FreelancerInnen ihr Profil einstellen, ihren Stundensatz angeben und daraufhin von Auftraggebern angeschrieben werden. Bei anderen Portalen schreiben Auftraggeber die Projekte selbst aus und FreelancerInnen bewerben sich mit ihrem Profil. Manche Portale bieten dafür bereits eigene Apps. So ist das Engagement von FreelancerInnen einfach, direkt und unkompliziert. Und in den meisten Fällen sehr viel schneller als aufwendige Bewerbungs- und Einarbeitungsprozesse durchlaufen zu müssen. Eine weitere Option ist die Vermittlung mit Unterstützung von zwischengeschalteten RecruiterInnen, wobei du hier nicht nur mehr Kosten und Zeit einplanen solltest. Auch der Start der Projektzusammenarbeit ist bereits einfacher und direkter, wenn du dir deine ExpertInnen persönlich an Board holst.

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Du bist dir nicht sicher – Qualität oder günstiger Preis?

Tiefgehende Branchenexpertise, besondere Sprachkenntnisse und langjährige Praxiserfahrung oder Neugierde kombiniert mit ‚frisch vom Studium‘ und einigen Zusatzqualifikationen? Die Anforderungen an Projekte sind unterschiedlich und deshalb gibt es natürlich auch Unterschiede in der Bezahlung. Grundsätzlich sollte das Thema Preisbidding aber nicht unter den Teppich gekehrt werden. Denn es lohnt sich immer in Qualität zu investieren. Portale, die Aufgaben mit einem Festpreis für das Projekt inserieren, sind ein Gewinn für beide Seiten der Partnerschaft. In einer Branche, in der Preisbidding gängig ist, sorgst du durch eine faire Bezahlung für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und kannst dir ein verlässliches Netzwerk an qualifizierten FreiberuflerInnen für spätere Projekte aufbauen.

Auf rund 1,45 Millionen in 2020 von rund 1 Million in 2008 ist die Zahl der FreelancerInnen in Deutschland steil gestiegen. Technische und organisatorische Möglichkeiten seit der Corona-Pandemie fördern gleichzeitig flexibles und dezentrales Arbeiten von zuhause oder unterwegs. Eines ist dabei gewiss: Das Thema Outsourcing wird stetig relevanter für Unternehmen und die Vorteile der flexiblen Zusammenarbeit – vor allem die schnelle, flexible Auftragserledigung und das ExpertInnenwissen – werden deutlich. In vielen Fällen sind externe Fachkräfte eine gute Lösung. Gib beim Engagement von FreelancerInnen darauf Acht, dass das Gefälle zwischen AuftraggeberIn und DienstleisterIn nicht zu groß wird. ExpertInnen kannst du auch als solche ansehen, entsprechend entlohnen und so eine respektvolle Zusammenarbeit ermöglichen, die allen Beteiligten Vorteile bringt.

Nadja Bayerschmidt
Mit starkem Willen und fundierter Fachexpertise stieg Nadja Bayerschmidt 2020 bei freelanceXpress ein. Heute bringt sie in enger Zusammenarbeit mit freelancermap GmbH Geschäftsführer Thomas Maas Freelancer und Unternehmen als Portalmanagerin erfolgreich zusammen. Nadja wird gerne gefragt, wenn es um ihre Expertise zum Thema Freelancing geht. So publiziert sie regelmäßig Gastbeiträge und war auch schon bei Podcasts zu Gast. Am Herzen liegt ihr dabei besonders, das Thema Fairness im Freelancing zu fördern.  

1 Kommentar

  1. Ich arbeite nun seit über 20 Jahren ausschließlich als und mit Freelancern direkt und habe so beste Erfahrungen gesammelt. Das ist auch eine Kostenfrage. Ich habe schon von Vermittlungsagenturen gehört, die 20 Prozent und mehr auf den Stundensatz aufschlagen sollen. Da kommt während eines Projekts ganz schön etwas zusammen. Und oft kann ich so dem Kunden sogar einen Festpreis anbieten.

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