Der Millionär von nebenan

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Millionär werden: Jung-Millionär nennt 6 Tipps, wie es geht!
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Wie stellst du dir einen Millionär vor? Immer im Anzug unterwegs, Rolex am Handgelenk und mindestens einen Sportwagen in der Garage? Das ist ein Bild, dass vielen Menschen im Kopf festhängt. Dabei wirst du bei den meisten MillionärInnen nicht einmal erkennen, dass sie MillionärInnen sind. Bevor wir uns genauer ansehen, wie der typische Millionär so ist, stellen wir uns die spannenden Fragen:

  • Weshalb werden Menschen zu MillionärInnen?
  • Wo ist der Unterschied zu allen anderen?
  • Sind MillionärInnen einfach intelligenter?

MillionärInnen denken anders als Menschen, die etwas ärmer sind oder der Mittelschicht angehören. Zu diesem „anderen Denken“ gehört beispielsweise auch eine gesündere Beziehung zu Geld. Sämtliche Menschen verteufeln Geld und halten es für die Wurzel allen Übels. MillionärInnen sehen in Geld die pure Freiheit und Macht. Sie lieben das Geld. Ihnen ist bewusst, dass Geld weder schlecht noch gut ist. Zudem denken MillionärInnen in anderen Geldbeträgen. Während ein ärmerer Mensch zehntausend Euro für viel Geld hält, sind zehntausend Euro für einen Millionär oder potenziellen Millionär nicht viel Geld. Und das nicht, weil er mehr Geld hat, sondern weil er ein anderes Geld-Mindset hat. Wie sieht nun der typische Millionär aus?

Gute Arbeitsgewohnheiten und Verzicht auf grenzenlosen Konsum

Viele Menschen haben direkt das obige Bild im Kopf. Sie denken, man würde den Millionär seinen Reichtum ansehen. Doch der Millionär ist nicht durch Konsum wohlhabend geworden.

In dem Leben eines Millionärs findet sich meist keine Spur von Saus und Braus.

Denn er weiß, dass grenzenloser Konsum ihn einerseits arm hält und andererseits auch nicht glücklich machen kann. Ach ja: Der durchschnittliche Millionär ist rund vierundfünfzig Jahre alt und hat ein Vermögen von viereinhalb Millionen Euro. Der klassische Millionär nimmt möglichst keine Kredite auf, schon gleich gar nicht um sich Konsumgüter zu finanzieren.

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Hört man von einem Millionär, hat man schnell das Bild einer unermüdlichen Arbeitsmaschine im Kopf – eines Workaholics. Natürlich lassen sich all diese Punkte nicht verallgemeinern und sicherlich gibt es auch vermögende Menschen, die das Gegenteil beweisen. Doch hat der typische Millionär recht gute Arbeitsgewohnheiten und widmet sich ebenso gerne seiner Familie. Der Unterschied zu anderen Menschen, ist der völlige Fokus, wenn er dann arbeitet. Fast allen MillionärInnen gehört das Haus, dass sie bewohnen. Ihnen ist bewusst, dass negative Menschen Energie berauben, weshalb sie bei ihrer Nachbarschaft meist sehr umsichtig sind.

Der Unterschied zwischen Einkommens- und Vermögensmillionären

Bei MillionärInnen unterscheidet man zwischen Einkommens- und VermögensmillionärInnen. Ein Vermögensmillionär hat ein Vermögen von über einer Million, während der Einkommensmillionär eine Million im Jahr verdient.

Ein hohes Einkommen steht für die meisten MillionärInnen im Hintergrund.

Sie möchten stattdessen eher ein Vermögen aufbauen und für die eigenen Ziele ein eher bescheidenes Leben führen. Die Ehen von MillionärInnen laufen meist ungeschieden, mit drei Kindern im Nest und nicht arbeitenden Ehefrauen. Zudem verdient der klassische Millionär rund 430.000 € im Jahr. Dahingehend kostet das Auto höchsten 140.000 € und das gebrauchte Haus 750.000€. Ein Drittel der MillionärInnen agieren als UnternehmerInnen, während der Rest als TopmanagerInnen oder UnternehmenspartnerInnen auftritt. Auch ihre Hobbys nehmen wenig Geld in Anspruch.

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Hast du dir so einen Millionär vorgestellt? Die meisten MillionärInnen sind wirklich nette und freundliche Menschen, auch wenn man dir vielleicht von klein auf eher gesagt hat, sie seien Abzocker. Die Gesellschaft hält Wohlstand oft für Glück oder gegeben. Dabei kann nahezu jeder finanziell sehr viel mehr herausholen, als er es gerade tut. Dafür musst du jedoch erstmal die Vorteile des Wohlhabens erkennen und dir auch eingestehen.

Freiheit als Merkmal eines Millionärs

Ein wohlhabender Mensch ist auf sämtlichen Ebenen vollkommen frei. Niemand schreibt ihm vor, wann er etwas zu tun hat. Er teilt seine Zeit vollkommen eigenständig ein, so wie er es selbst für richtig hält. Auch örtlich hat er keine Einschränkungen. Der Wohlhabende ist nicht auf stetige Arbeit angewiesen und kann entsprechend jederzeit, überall sein – nicht gleichzeitig natürlich. Stell dir folgendes vor: Du gehst deiner absoluten Leidenschaft nach und machst damit unglaubliche Umsätze. Irgendetwas in dir zieht dich aber fort. Du möchtest dir viele Länder ansehen und reisen. Wenn du entsprechend Geld hast, kann dich dahingehend weder ein Chef noch finanzielle Mittel einschränken. Solltest du zusätzlich noch die heutigen Möglichkeiten nutzen, könntest du sogar von anderswo arbeiten.

Außerdem bist du frei in der Menschenwahl. Du musst nicht mit jedem zusammenarbeiten. Das ist ein großer Luxus, da immer wieder Menschen auftauchen werden, die dir einfach unsympathisch sind und die du nicht magst. Der ärmere Mensch würde sagen: „Das ist eben so. Das gehört zum Leben dazu“. Der Wohlhabende hingegen akzeptiert diesen Umstand nicht und verändert ihn einfach. Durch sein Geld hat er auch noch zusätzliche Macht, genau das zu verändern. Kurzum: Du kannst einfach nur mit Menschen zusammenarbeiten, die du wirklich leiden kannst. Der nächste Punkt betrifft die Selbstverwirklichung. Du bist nicht an Tätigkeiten gebunden, die du machen musst. Stattdessen kannst du dich bewusst den Dingen widmen, auf die du wirklich von Herzen Lust hast. Nicht zuletzt kannst du mit viel Geld auch viel Gutes tun. Sei es nun zu spenden oder geliebte Menschen zu unterstützen.

Reich denken, um viel zu erreichen

Damit du aber das alles in deinem Leben haben kannst, musst du erst einmal damit beginnen, reich zu denken. Die meisten Menschen würden den Artikel herunterspielen und sagen, dass Geld doch nicht so wichtig sei. Es gibt doch wichtigere Dinge im Leben! Familie, Freunde und Gesundheit!

Sicherlich gibt es viele Lebensbereiche, die wichtiger sind. Wenn es dir gesundheitlich wirklich schlecht geht, möchtest du einfach wieder gesund sein – mehr nicht. Aber: Du kannst ja trotzdem viel Geld haben wollen. Diese Dinge schließen sich nicht aus.

Frauen als Millionärinnen

Bisher haben wir die ganze Zeit über Millionäre gesprochen. Was ist eigentlich mit Millionärinnen? Natürlich können auch Frauen wohlhabend, reich und frei sein. Das steht nicht nur der Männerwelt zu. Wenn du eine Frau bist, und dich diese Themen wirklich interessieren, solltest du ernsthaft über Selbstständigkeit und Unternehmertum nachdenken.

Mach dir bewusst, dass das Ziel der finanziellen Freiheit sehr viel näher ist, als die meisten Menschen glauben.

Und dabei ist das nicht vom Glück abhängig, sondern die Folge von entsprechenden Entscheidungen und Handlungen. Deine erste Entscheidung könnte also sein: Ich werde wohlhabend mit … € auf dem Konto mit dem Zeitlimit: XXX. Auf diese Entscheidung werden noch viele weitere folgen müssen, damit du diesem Ziel näher kommen kannst.

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Viviane Ehret-Kleinau
Viviane Ehret-Kleinau ist Serial-Entrepreneurin, hat derzeit mit Iconistar ein aktives Unternehmen und ist bei der größten deutschen Startup-Show die rechte Hand einer Jurorin. Dieses Wissen möchte sie weitergeben und Frauen dazu inspirieren, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Hierzu entwickelt sie gerade ihre Female MasterClass.

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