5 Dinge, die Unternehmer von Weltmacht-CEOs lernen können

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5 Dinge, die Unternehmer von Weltmacht-CEOs lernen können
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Weltmacht CEOs wie Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg scheinen übermächtig und allgegenwärtig und üben einen unglaublichen Druck auf deutsche ManagerInnen und UnternehmerInnen aus. In den USA werden erfolgreiche CEOs wie Weltstars gefeiert, während deutsche UnternehmerInnen gerne klein gehalten und kritisiert werden. Viele UnternehmerInnen fühlen sich verständlicherweise trotz großem Erfolg oftmals minderwertig und erfolglos

Doch statt sich von diesen „großen“ erfolgreichen Namen einschüchtern zu lassen und frustriert den Kopf in den Sand zu stecken, sollten wir den Spieß umdrehen und sie als Vorbilder sehen: Die folgenden 5 Dinge können deutsche UnternehmerInnen von ihnen lernen, um den eigenen Erfolg mit Freude und Leichtigkeit weiter zu pushen.

1. Sei auf deine Erfolge stolz

Leider sind uns unsere amerikanischen KollegInnen hier weit voraus: Anerkennen und Feiern der eigenen Erfolge! Während wir Deutschen schon 2 Schritte weiter sind und manchmal schlichtweg vergessen, was wir bereits alles erreicht haben, zeigen uns Weltmacht CEOs ganz deutlich, wie wichtig es ist, auch mal einen Moment inne zu halten, den Status Quo anzuerkennen und auf den bereits zurückgelegten Weg stolz zu sein.

Wir können also lernen, uns bewusst Zeit zu nehmen, um die eigenen Erfolge erst einmal zu sehen und dann auch entsprechend anzuerkennen.

Dies kann zum Beispiel im Rahmen einer abendlichen Übung sein: Nimm dir 7 Tage lang abends Zeit, lasse den Tag Review passieren und nenne alle Erfolge des heutigen Tages. Gerne kannst du sie auch aufschreiben. Sei stolz darauf – auf deine Leistung und auf die des Teams.

2. Tue Gutes und rede darüber

Sind wir mal ehrlich: Ganz oft denken wir, es sei arrogant, über die eigenen Erfolge und Stärken zu sprechen. Das Ganze verdanken wir unserer Erziehung – und viele beherzigen diese Einstellung, teilweise auch unbewusst, noch heute. Mach dir bewusst, dass es sich dabei nur um eine Sicht auf die Dinge handelt. Diese Perspektive ist wie eine Brille, die wir jederzeit absetzen können.

Tausche diese Perspektive ein gegen die folgende: Arroganz und Selbstbewusstsein sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe: Während sich ein arroganter Mensch ständig allen beweisen muss und seine“dunklen Seiten“ zu verstecken versucht, erkennt sich ein selbstbewusster Mensch komplett an, mit allen Stärken und Schwächen – genauso wie auch alle anderen Menschen.

Verinnerliche zudem folgenden Satz: Es ist nicht Arroganz, wenn es den Fakten entspricht. Mache ihn zu deinem neuen Motto.

3. Fokussiere dich auf eine große und mitreißende Vision

Oftmals verlieren wir uns im Klein-Klein des Alltags und in kleinen Problemen und Herausforderungen, wenn wir kein großes Ziel haben oder sehen.

  • Was ist deine große Vision?
  • Was willst du unbedingt erreichen?

Lass dich selbst und andere von deiner Vision antreiben. Mache sie so groß, dass alle Problemchen noch kleiner und unwichtiger werden.

Elon Musk will mit SpaceX den Weltraum zum Ziel für Touristen machen: Größenwahnsinnig? Vielleicht. Mutig? Auf jeden Fall. Inspirierend? Aber hallo. Wer möchte nicht Teil davon sein, einen komplett neuen Weg zu gehen und etwas zu erreichen, was vorher noch nie jemand gewagt oder erreicht hat?

Denke daran: Du wirst nur auf dem Weg dorthin kritisiert. Sobald du es erreicht hast, werden sie alle verstummen. Lass dich nicht aufhalten. Steuere weiter auf deine Vision zu. Jeden Tag.

EXTRA: Vom Unternehmer zum Entrepreneur: So geht’s!

4. Nimm es als Ansporn: DAS alles ist möglich

Oftmals lassen wir uns von anderen, „großen“ Namen, einschüchtern. Wir fangen an zu vergleichen und – natürlich – bewerten wir uns selbst als viel schlechter als die andere Person. Und sofort fühlen wir uns noch kleiner und minderwertiger.

Sobald du merkst, dass du wieder mit vergleichen anfängst, stoppe diesen Gedankenstrom sofort.

Sieh diese Person stattdessen als Vorbild, als ein herausragendes Beispiel dafür, was alles möglich ist. Wenn er oder sie es geschafft, wieso dann auch nicht du? Menschen wie du und ich sind diesen Weg gegangen, warum sollte ihn dann nicht jeder gehen können?

5. Bleib bei dir – und vertraue dir!

Ein Tipp, den du in jeder Lebenslage beherzigen kannst: Bleib bei dir. Fokussiere dich auf dich, auf deine Stärken, auf deine Vision und auf deinen Weg. Niemand kann den Weg für dich gehen – und niemand kann für dich beurteilen, was gut und richtig ist. Du kannst dir Meinungen von außen einholen, KollegInnen um Rat fragen und sicherlich werden dir auch ganz viele Menschen ungefragt ihre Meinung mitteilen. Aber:

Sie tun das alles aus ihrer Perspektive. Aus ihren Erfahrungen heraus, basierend auf ihren Präferenzen und mit ihrem Ziel im Hinterkopf.

Nur du kannst beurteilen, ob der nächste Schritt der richtige ist oder nicht. Lass dich nicht vom Weg abbringen, nur weil eine andere Person anderer Meinung ist. Du weißt, was du vorhast und was du kannst.

Katrin Bitterle
Katrin Bitterle arbeitet mit erfolgreichen, aber unglücklichen und gestressten Unternehmern zusammen und unterstützt sie, mit einfachen und äußerst wirkungsvollen Instrumenten und Tipps wieder mehr Lebensfreude, Zufriedenheit und Glück in ihr Leben zu bringen – und somit auch mehr Erfolg! Sie hat selbst erfahren was es bedeutet, wenn der eigene Körper irgendwann streikt und das Gedankenchaos im Kopf zu laut wird und einen irgendwann übermannt. Als Change Coach hat sie bereits über 2000 Führungskräften und Geschäftsführern geholfen, mit mehr Freude, Spaß und innerer Balance durchs Leben zu gehen.

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