Persönliche Krise: 3 Wege, wie du deinen Mitarbeitern helfen kannst

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Persönliche Krise: 3 Wege, wie du deinen Mitarbeitern helfen kannst
© mohamed_hassan - pixabay.com

Als Arbeitgeber bist du für weitaus mehr verantwortlich, als bloß ein Unternehmen zu führen. Du bist automatisch mit dem Leben der Menschen in deinem Team verbunden und das bedeutet, in guten wie in schlechten Zeiten für sie da zu sein.

Eine persönliche Krise kann und wird jeden Mitarbeiter treffen, jede Krise ist anders. Es kann ein persönliches Gesundheitsproblem sein oder eines des Ehepartners oder eines Familienmitglieds. Aber auch Trauer und Verlust oder eine große Veränderung im Leben.

Als Arbeitgeber solltest du niemals die Augen vor den inneren Kämpfen und Problemen deiner Mitarbeiter verschließen. Es ist das Richtige, ihnen dabei zu helfen und ihnen das gleiche Mitgefühl zu zeigen, das du dir erhoffen würdest, wenn der Schuh drückt. Aber das ist noch nicht alles:

Mitarbeitern in Krisenzeiten zu helfen, zeigt ihnen – und dem Rest deines Personals -, dass du sie schätzt und wertschätzt und dass sie nicht nur eine Nummer sind.

Nichtsdestotrotz, die persönliche Krise eines Mitarbeiters zu meistern, kann für jeden Arbeitgeber schwierig sein. Hier sind drei Möglichkeiten, wie du am besten helfen kannst.

1. Sei aufmerksam

Mitarbeiter werden nicht immer mit ihren Problemen zu dir kommen. Viele von ihnen werden das sogar aktiv vermeiden, solange sie können. Doch genau so kann sich eine Krise aufbauen, der damit verbundene Stress wirkt sich auf jeden Aspekt ihres Lebens aus – auch auf die Arbeit.

Lerne deine Mitarbeiter gut genug kennen, um Veränderungen im Verhalten zu bemerken. Wenn sie abgelenkt oder niedergeschlagen wirken, frag einfach, ob es ihnen gut geht. Zeige ihnen, dass du dich um sie sorgst, indem du ein guter, aufmerksamer Zuhörer bist.

2. Erstelle ein Unterstützungssystem

Priorisiere das Wohlbefinden deiner Mitarbeiter, indem du ein Unterstützungssystem für dein gesamtes Unternehmen ins Leben rufst. Arbeite mit deiner Personalabteilung und deinen Managern oder mit einem externen Employee Assistance Program (EAP) zusammen, um ein Sicherheitsnetz und Unterstützung für eine persönliche Krise zu schaffen.

3. Auf Worte Taten folgen lassen

Zeige Mitarbeitern, dass du dich um sie sorgst, und gehe selbst mit gutem Beispiel voran. Das sollte in allen Abteilungen bei allen Führungskräften als oberste Priorität verankert werden. Jeder sollte bei jeder sich bietenden Gelegenheit proaktiv in das Wohlergehen deiner Mitarbeiter investieren.

Wenn du einen Mitarbeiter siehst, der Unterstützung braucht, sei flexibel. Krisenreaktion ist keine Einheitslösung. Dein Mitarbeiter könnte Flexibilität bei den Arbeitszeiten, Homeoffice oder sogar die vorübergehende Verlagerung der Arbeit auf andere Teammitglieder benötigen. Ganz gleich, welche Bedürfnisse sie haben, für sie da zu sein ist deine Aufgabe und dein Engagement für den Aufbau eines gesunden Arbeitsplatzes.

EXTRA: Chefsache: Gesundheit am Arbeitsplatz [+Infografik]

Dieser Artikel wurde von Jeff Bewis auf Englisch verfasst und am 15.04.2020 auf www.forbes.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren Lesern zu relevanten Themen austauschen können!

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