Rivalität unter Kollegen: 4 Tipps, wie du sie zu deinem Vorteil nutzt

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Für uns Menschen ist es ganz normal, sich miteinander zu vergleichen. Ein weiser Mann sagte einst, dass eine gesunde Portion Wettbewerb gut für dich sein kann. Das lässt sich insbesondere auf unser tägliches Arbeitsleben übertragen. Viele Arbeitgeber führen Bonusprogramme und -ziele ein, um ihre Mitarbeiter zu ermutigen, hart zu arbeiten, sich zu konzentrieren und miteinander zu konkurrieren, um bestimmte Ziele des Unternehmens zu erreichen.

Oftmals führt dieser eigentlich gesunde Wettbewerb zu Rivalität unter Kollegen, bei dem die Einen richtig aufblühen, während die Anderen am Ende im direkten Wettbewerb mit ihren Kollegen aufgrund des enormen Stresslevels untergehen.

Neben dem üblichen Druck und Stress des Arbeitsalltags kannst du dich von deinen Arbeitskollegen somit herausgefordert fühlen. Unter Umständen kann die Rivalität aber sogar dazu führen, dass einige vor dem regelrechten Wettrennen um Beförderung oder Gehaltserhöhung zurückschrecken. Manche ziehen es einfach vor, mit sich selbst zu konkurrieren als mit anderen. Hier sind 4 Vorteile, die du für dich mitnehmen kannst, wenn du Rivalität unter Kollegen auf gesunde Weise angehst.

1. Das Team motivieren

Man sollte meinen, dass Menschen durch Geld motiviert werden und ein guter Gehaltsscheck Anreiz genug ist, um gute Arbeit zu leisten. Obwohl das Gehalt eine große Rolle bei der Suche nach und der Bindung von talentierten Mitarbeitern ist, motiviert gesunde Rivalität Arbeitnehmer oftmals dazu, für ihre Arbeit einen Gang höher zu schalten.

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2. Qualitätsarbeit

Wettbewerbsorientierte Umgebungen fördern Kreativität und Produktivität und sorgen somit für höhere Arbeitsqualität. Wenn jemand gewinnen will, wird er sich eher mit einer Vielzahl von Lösungen für jedes Problem befassen. Er überschreitet Grenzen und experimentiert mit Lösungen. Qualitätsarbeit ist übrigens auch eine Frage der Gesundheit!

3. Aus Fehlern lernen

Rivalität bei der Arbeit hilft dir dabei, deine Augen und deinen Geist gegenüber den Dingen zu öffnen, die du falsch angehst. Somit musst du dich nun wohl oder übel mit deinen vorherigen Herangehensweisen kritisch auseinandersetzen und diese hinterfragen. Natürlich ist es verlockend, die Kritik eines Rivalen völlig abzulehnen, aber Experten sagen, dass es einen guten Grund geben könnte, sich diese anzuhören – zumindest zu einem gewissen Teil. Wie heißt es so schön? Aus Fehlern lernt man.

4. Bindung innerhalb deiner Gruppe stärken

Die „Ich-gegen-Wir“-Mentalität, von der oftmals in Studien zu hören ist, findet man nicht nur in Experimenten wieder. Diese Mentalität kann auch in Alltagssituationen auftauchen. Ganz gleich, ob du mit einer konkurrierenden Firma oder mit rivalisierenden Fans bei einem Fußballspiel konfrontiert wirst: Die Anwesenheit eines Außenstehenden kann die Loyalität zu deiner eigenen Gruppe stärken.

Dieser Artikel wurde von Dr. David Nyoro auf Englisch verfasst und am 22.05.2019 auf www.thriveglobal.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren Lesern zu relevanten Themen austauschen können!

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