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Den Personalabteilungen vieler deutscher Unternehmen fehlt der Überblick über wichtige Kennzahlen ihrer Mitarbeiter: Genauere Daten zu Mehrarbeit, Fluktuation oder Gehaltsentwicklung müssen sie oft erst aufwändig beschaffen.

Das geht aus einer Studie der Management- und IT-Beratung Steria Mummert Consulting hervor. Demnach müssen Personaler in drei von vier Unternehmen wichtige Kennzahlen erst manuell erstellen. Zwei von drei Fach- und Führungskräften beklagten sich über daraus resultierende Zeitverzögerungen. Fast neun von zehn Vorgesetzten hielten die Personaldaten sogar für unzureichend, um wichtige Entscheidungen zu treffen.

Der Studie zufolge gibt es in mehr als jedem zweiten Unternehmen zudem Probleme wegen uneinheitlicher Kennzahlen. Das betreffe sämtliche relevanten Daten wie Gesundheitsstand, Überstunden oder Durchschnittsgehälter. Auch fehle häufig der Überblick über Ein- und Austritte von Mitarbeitern.

Eine Ursache dafür ist laut Steria Mummert Consulting, dass viele der entsprechenden IT-Systeme ausschließlich auf die Personalabrechnung ausgerichtet seien. Ohne Erkenntnisse etwa zur Fluktuation könnten die Unternehmen jedoch keine angemessenen Maßnahmen entwickeln, um Mitarbeiter stärker zu binden. (uqrl)

www.steria-mummert.de

(Bild: © Cmon – Fotolia.com)

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One Comment

  • Tanja Handl sagt:

    Rein an der Ausrichtung auf die Personalverrechnung können die Probleme ja nicht liegen – sonst wären alle Daten über die Mehrarbeit ja da. Anscheinend hakt es an der richtigen Zeiterfassung. Hier gibt es allerdings bereits einige sehr gute Angebote am Markt, die nicht nur die Überstunden erfassen, sondern auch Gehalt und Lohn. Ein Beispiel dafür ist das von uns entwickelte Tool TimeTac. Damit lassen sich die im Artikel angesprochenen Probleme vermeiden.

    Herzliche Grüße, Tanja

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