7 einfache Tipps für finanzielle Sicherheit im Business [Sponsored Post] EBITDA
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EBITDA steht für Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation, and Amortization (zu deutsch: Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) und ist eine Kennzahl, die zur Bewertung der Betriebsleistung eines Unternehmens verwendet wird. Es kann als Stellvertreter für den Cashflow aus dem gesamten Betriebsablauf des Unternehmens angesehen werden.

Wofür wird es genutzt?

Die EBITDA-Kennzahl ist eine Variation des Betriebsergebnisses EBIT, die nicht-operative Ausgaben und bestimmte nicht-cash-relevante Ausgaben ausschließt. Der Zweck dieser Abzüge besteht darin, die Faktoren zu entfernen, die im Ermessen der GeschäftsinhaberInnen liegen, wie etwa Fremdfinanzierung, Kapitalstruktur, Abschreibungsmethoden und Steuern (bis zu einem gewissen Grad). Sie können verwendet werden, um die finanzielle Leistung eines Unternehmens darzustellen, ohne seine Kapitalstruktur zu berücksichtigen.

EBIT und EBITDA

Errechnet wird das EBIT wie folgt:

  • Umsatzerlöse
  • Abzug/Addition fertiger & unfertiger Produkte
  • Addition erbrachter Eigenleistungen
  • Abzug von Kosten für Personal, Material & Betriebsaufwendungen

Aus dieser Berechnung ergibt sich das EBITDA (Earnings before Interest, Taxes, Deprecation and Amortisation). Diese Kennzahl bezeichnet folglich den Gewinn eines Unternehmens, den dieses vor Abzug von Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowohl auf Sachanlagen als auch auf immaterielle Vermögenswerte erzielt hat.

Ausgehend von EBITDA errechnet man das EBIT vereinfacht mit Hilfe der beiden folgenden Schritte:

  • Abzug der Abschreibungen auf Anlagevermögen
  • Addition betrieblicher Erträge

Im Einzelnen wird es wie folgt berechnet:

Jahresüberschuss (EAT)
+ Aufwand für Steuern
– Ertrag aus Steuern
= Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT)

+ Zins- und sonstiger Finanzaufwand
– Zins- und sonstiger Finanzertrag
= Operatives Ergebnis (EBIT)

+ Abschreibungen Anlagevermögen
– Zuschreibungen Anlagevermögen
= EBITDA

+ Sonderaufwendungen
– Sondererträge
= bereinigtes EBITDA

Die Aussagekraft 

Für die Kennzahl EBITDA gibt es grundsätzlich keinen Richtwert. Vorher sollte ein Branchenvergleich durchgeführt werden, wobei das Ergebnis niemals negativ sein sollte. Die Berechnung sagt etwas darüber aus, welche Ausgaben dem Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen. Abschreibungen oder etwa Zinsbelastungen sind nicht in die Berechnung mit eingeschlossen. Für die Ermittlung weiterer Kennzahlen wird etwa die EBITDA-Marge (= EBITDA/Umsatz) verwendet.

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