Karriere-Check: Was macht ein Virtual Assistant?

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Karriere-Check: Was macht ein Virtual Assistant?

Dein Traum ist es, von überall aus zu arbeiten? Nine to Five ist so gar nicht deine Sache, und du möchtest sowohl deine Arbeitszeit als auch deinen Arbeitsort lieber frei wählen? Die Digitalisierung macht es möglich, indem sie ganz neue Berufsbilder schafft, die sich vor ein paar Jahre noch niemand hätte vorstellen können. Das digitale Nomadentum hat Konjunktur – und einer dieser „neuen“ Berufe ist der Virtual Assistant, kurz: VA oder VPA.

Welche Aufgaben hat ein Virtual Assistant?

Die bessere Frage wäre wohl: Was macht ein Virtual Assistant nicht? Von der Anwendungsprogrammierung über das Verfassen von Blogbeiträgen bis hin zur ausführlichen Finanzplanung kann man in diesem Beruf so ziemlich jede Aufgabe übernehmen, sofern sie im eigenen Kompetenzbereich liegt und sich mit einem PC erledigen lässt. Ziel ist es, den Kunde in seinem Alltag bestmöglich zu entlasten, indem ihm die zeitraubendste Arbeit abgenommen wird. Das kann bereits bei der Übernahme von E-Mail-Korrespondenzen beginnen und bis zur Rundumbetreuung des gesamten Onlineauftritts reichen. Die Möglichkeiten digitaler Dienstleistung sind heutzutage schier grenzenlos. Eben deshalb ist der Beruf des Virtual Assistant so vielseitig und interessant, insbesondere für jüngere Menschen.

Welche Skills muss ein Virtual Assistant mitbringen?

  • Offenheit gegenüber neuen Themen und Aufgabenfeldern
  • Zuverlässigkeit & Disziplin
  • Organisationstalent für die gleichzeitige Arbeit an mehreren Projekten
  • Sicherer Umgang mit digitalen Tools (z. B. Google Drive, Dropbox, etc.)
  • Fachkenntnisse je nach individuellem Schwerpunkt

Wie viel verdient ein Virtual Assistant?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, da zu viele spezifische Faktoren hineinspielen. Wie bei anderen Freelancer-Tätigkeiten ist auch hier die Gehaltsspanne entsprechend groß. Der Verdienst hängt nicht zuletzt von deiner Erfahrung, deinem Kundenstamm und deiner konkreten Tätigkeit ab. So werden einfachere Aufgaben oftmals mit rund 15 Euro pro Stunde entlohnt, während für spezialisiertes Know-how durchaus über 100 Euro pro Stunde verlangt werden kann.

EXTRA: Freelancer-Tipp: Den passenden Arbeitsplatz finden

Wie wird man Virtual Assistant?

Eine einschlägige Ausbildung für diesen Beruf gibt es natürlich nicht, indessen sollte man sich die fachlichen Kompetenzen durch ein Studium oder erste Berufserfahrung aneignen. Virtuelle Assistenten sind in der Regel Selbstständige, die sich mit der Zeit idealerweise einen treuen Kundenstamm aufbauen. Für den Anfang empfiehlt es sich allerdings, mit einer entsprechenden Agentur zusammenzuarbeiten. Auf diese Weise sammelt man die nötige Erfahrung und kann von einem bereits existierenden Netzwerk profitieren. Zwar sind visuelle Assistenten in Deutschland noch nicht so sehr gefragt wie etwa in den USA, doch der Trend zeichnet sich allmählich auch hierzulande ab.

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