Karriere-Check: Was macht ein SAP-Consultant?

892

Du suchst nach einem Job, der das Fachwissen aus Betriebswirtschaft und IT miteinander verbindet? Blickst außerdem auf eine langjährige und intensive Arbeit mit der Software SAP zurück? Wenn du dann obendrein noch Kommunikationsgeschick mitbringst und an aufregenden Entwicklungen von Unternehmen direkt beteiligt sein willst, ist der Beruf des SAP-Consultant (SAP-Berater) wohl genau das Richtige für dich.

(View more Slideshows from Alphajump)

Welche Aufgaben hat ein SAP-Consultant?

  • Bedarfsermittlung und Beratung in Unternehmen
  • Einführung der SAP-Sofware
  • Anpassung von SAP an das Unternehmen
  • Verwaltung und Wartung der Software
  • Mitarbeiter im Umgang mit SAP schulen

Welche Skills muss ein SAP-Consultant mitbringen?

Natürlich muss ein SAP-Berater zunächst fundierte Kenntnisse im Umgang mit der Software mitbringen. Sein Kompetenzspektrum reicht jedoch weiter: Neben einem grundlegenden Fachwissen im Bereich Programmierung & Softwareentwicklung sind auch ein betriebswirtschaftlicher Hintergrund sowie eine ausgeprägte Beraterkompetenz unabdingbar. Schließlich bist du als SAP-Berater direkt in die verschiedensten Unternehmensprozesse involviert.

Deine Kommunikationsfähigkeit und dein Koordinationsgeschick gilt es immer dann unter Beweis zu stellen, wenn es darum geht, mit unterschiedlichen Abteilungen zusammenzuarbeiten und Mitarbeiter zu schulen. Im Regelfall solltest du darüber hinaus Reisebereitschaft und Durchhaltevermögen mitbringen, wenn du mit deiner Expertise als SAP-Berater punkten willst.

Wie viel verdient ein SAP-Consultant?

Der Beruf des SAP-Beraters kann durchaus lukrativ sein. Allerdings ist das Gehalt stark abhängig von der Erfahrung, der Branchenexpertise sowie der eigenen Leistungsbereitschaft.

  • Einstiegsgehalt: 3.000 bis 4.000 Euro
  • Spitzengehalt: 9.000+ Euro

Infografik: Durchschnittliche Gehälter von IT-Fachkräften

Infografik: Das verdienen IT-Fachkräfte | Statista

Wie wird man SAP-Consultant?

Die Mehrzahl derjenigen, die diesem Beruf nachgehen, sind Quereinsteiger mit einem akademischen Hintergrund. Sie kommen meist aus Studiengängen der BWL oder (Wirtschafts-)Informatik, wo bereits erste Vertiefungen in Form von SAP-Testinstallationen angeboten werden.

Nach dem Studium ebnen entweder Praktika und Studentenjobs in SAP-Beratungsfirmen oder fachspezifische Schulungen den Weg zum SAP-Consultant. Letztere ersetzen jedoch nicht die Praxiserfahrung, sondern dienen als zusätzliche vorweisbare Qualifikation. Darüber hinaus ist eine konsequente Weiterbildung unabdingbar, um immer über die neuesten technischen Entwicklungen auf dem Laufenden zu sein.

EXTRA: Software für Unternehmer: Diese 5 dürfen dir nicht fehlen

Du willst nichts mehr verpassen?

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib hier deinen Namen ein