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In den letzten 20 Jahren hat sich der Arbeitsalltag für viele Menschen so stark wie in kaum einer anderen Generation zuvor verändert. Neben den unzähligen digitalen Tools und neuen technologischen Anforderungen, spielen auch die Künstliche Intelligenz und Cyber-Security-Anforderungen Schlüsselrollen. Selbst jüngere Generationen, die mit neuen Technologien und dem Internet aufgewachsen sind, stellt das häufig vor Herausforderungen. Arbeitgebende erachten digitales Know-how indes mehr und mehr als Schlüsselkompetenz.

Digitale Weiterbildung ist keine Option, sondern für viele Arbeitnehmende ein Muss

Von der Kommunikation mit Kollegen, Kunden und Stakeholdern, über einzelne Arbeitsprozesse bis hin zur Organisation von Projekten und Abläufen: Nahezu alles ist heute digital, weshalb Mitarbeitende auch mindestens Grundkenntnisse mitbringen müssen, um ihre Arbeit aus Sicht der Arbeitgebenden zufriedenstellend erledigen zu können.

Wer in seinem früheren Job keinerlei Kontaktpunkte mit dem digitalen Universum hatte, muss sich folglich zunächst ein Wissensfundament aufbauen. Diejenigen, die sich schon auskennen, haben aber ebenso nicht ausgesorgt. Sie müssen sich fortlaufend weiterbilden. Einige Tools, wie die Office-Suite, werden zwar seit Jahrzehnten unverändert genutzt, auf der Gegenseite kommen aber zugleich immer weitere neue Tools hinzu oder ersetzen bisherige technische Lösungen.

Dadurch entsteht eine kontinuierliche Veränderung am Arbeitsplatz, der man sich selbst gegenüber anpassen muss. Das alte Mantra, „man lernt ein Leben lang“, erhält so eine völlig neue Bedeutung.

Möglichkeiten zur Weiterbildung gibt es genügend

Die erste Option ist für Arbeitnehmende besonders praktisch. Bei dieser wirkt der Arbeitgeber eigenständig am Wissensaufbau und -transfer seiner Arbeitnehmenden mit. Unternehmen können das beispielsweise, indem sie interne Schulungen anbieten, Mitarbeitende zu Seminaren schicken oder zusammen mit Experten Workshops organisieren.

Bei der zweiten Option liegt der Wissensaufbau etwas autonomer in der Hand der Arbeitnehmenden: Sie eignen sich ihr Wissen eigenmächtig an. Teilweise durch eigens beschaffte Fachliteratur oder solche, die das Unternehmen bereitstellt. Teilweise aber auch, indem sie beispielsweise E-Learning-Plattformen nutzen oder in ihrer Freizeit einfach mit technischen Tools und Systemen interagieren. Mitunter unterstützen Unternehmen das sogar, indem sie die „Lernzeit“ beispielsweise als Arbeitszeit anerkennen.

Zusammen mit dem Aufstieg der Digitalisierung vermehrten sich parallel die (Weiter-)Bildungsangebote in rasanter Geschwindigkeit. Wer sich selbst einmal einen Überblick über die unterschiedlichen Angebote und Möglichkeiten verschaffen möchte, kann das bei Haufe auf dieser Seite

Weiterbildungen nicht auf gut Glück, sondern gezielt auswählen

Bildungsangebote gibt es für so ziemlich alles. Gleichermaßen muss nicht jeder Arbeitnehmende alles wissen, sondern eben nur das, was für die eigene Karriere und Tätigkeit tatsächlich wertvoll ist. Abgesehen davon, muss neben der Lernzeit natürlich auch noch die nötige Zeit für Arbeit und Freizeit bleiben.

Deshalb sollte man bei der Auswahl der geeigneten Weiterbildungsangebote vom ersten Moment an strategisch vorgehen. Mit einer Bestandsaufnahme, Recherche und etwas Reflektion lässt sich zunächst ermitteln, was zum eigenen Beruf und den Anforderungen des Jobs passt.

Die Weiterbildungsangebote selbst sollten möglichst praxisnah Wissen vermitteln. Im zweiten Schritt gilt es also zu prüfen, wie aktuell diese sind und ob nicht nur Theorie vermittelt, sondern auch praktisch geübt wird. Das ist rund um das Thema der Digitalisierung besonders wichtig, denn die verändert sich ständig. Seit vielen Jahren nicht aktualisierte Bildungsangebote sind da oftmals nur von überschaubarem Wert.

Für besonders viel Motivation und echten Mehrwert ist gesorgt, wenn das gerade gelernte Wissen schon zeitnah praktisch im Job eingesetzt werden kann. Damit lässt sich Wissen zugleich vertiefen.

Berufliche Potenziale entschlüsseln bedeutet Digitalisierung verstehen und leben

Kaum eine Branche, ein Job oder ein Unternehmen kommt ohne Digitalisierung aus. Die Berührungspunkte sind also zwangsläufig da, dafür muss niemand unbedingt programmieren können oder unmittelbar in der IT-Abteilung arbeiten. Dadurch wird es unabdingbar, bis dato fehlende digitale Kompetenzen möglichst zeitnah zu erwerben, um diese wiederum karrierefördernd einsetzen zu können. Mit passenden Weiterbildungsangeboten werden Einstieg und Wissensaufbau gezielt erleichtert.

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